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Ausnahmen der Bergmannschen Regel

marshmallow_

Komplexer Mehrzeller
#1
hey,
sorry ich nerv bestimmt schon mit den kamelen immer aber ich bin über noch ein problem gestolpert.. undzwar besagt die bergmannsche regel ja, dass die körpergröße von verwandten homoithermen tieren mit wärmer werdenen klima abnimmt...
bei kamelen ist ja genau das gegenteil der fall. dromedare & trampeltiere, die in der wüste leben sind deutlich größer als lamas/alpakas/vikunjas/guanakos welche im gebirge (hochanden) leben.
wie lässt sich das erklären?
meine gedanken bis jetzt waren:
-bessere kältedämmung durch das größere volumen-oberflächenverhältnis (lässt sich das hier einfach umkehren? eig. wäre es ja eine bessere wärmedämmung für tiere in kalten regionen)
-kleiner körperbau ist vorteilhafter für das gebirge
-lange beine (allensche regel?): weite entfernung zum heißen wüstenboden
aber eigentlich interessiert mich mehr, warum die altweltkamele so GROSS sind..

liebe grüße