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Bestäubung

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Einzeller
#1
Hallo,

mein Sohn geht in die 7. Klasse und schreibt in wenigen Tagen eine Bioarbeit. Leider finde ich einige Informationen, die wir benötigen, nicht in seinem Biobuch.

Es geht um Eigen- und Fremdbestäubung. Bedeutet Eigenbestäubung, wenn eine Pflanze zwittrige Anlagen hat und sich selbst bestäubt. Oder findet Eigenbestäubung auf einer Pflanze mit männl. und weibl. Blüten statt (Hasel), also bei einer einhäusigen oder gibt es Fremdbestäubung nur bei zweihäusigen Pflanzen ?

Ist Windbestäubung Fremdbestäubung ?

Wie funktioniert die Eigenbestäubung, falls sie ohne Wind geschieht?

Dann muss er die Vor- und Nachteile der Fremd- und Eigenbestäubung wissen.

Vorteil der Eigenbestäubung ist, dass die Pflanze nicht auf den Besuch von Insekten angewiesen ist und dass keine anderen Pflanzen des anderen Geschlechts in der Nähe sein müssen. Aber was sind die Nachteile ?

Besuchen Insekten diese Pflanzen auch, sonst wäre es ja ein Nachteil, dass diese Pflanzen keine Nahrung für Insekten geben und nicht zur Honigproduktion beitragen. Mein Sohn glaubt das, aber ich denke, dass auch die Pflanzen, die sich selbst bestäuben von Insekten besucht werden.

Was könnte ein Vorteil der Fremdbestäubung sein ?

Was gibt es für weitere Beispiele für Streufrüchte außer Mohn ?

Was ist die Gurke für eine Frucht: keine Nuss, keine Steinfrucht, keine Kernfrucht, keine Sammelfrucht, nur Beere kommt nach der Definition auf seinem Arbeitsblatt in Frage.....


Ich hoffe so sehr, dass mir jemand helfen kann !!!!!!

Liebe Grüße

Silke
 
#2
fremdbestäubung ist die bestäubung einer blüte mit dem pollen einer anderen blüte. diese kann also auf der selben pflanze sitzen.
vorteil ist die höhere wahscheinlichkeit der genetischen neukombination.

weitere streufrüchte sind zum beispiel erbsen und sternanis
und die gurke ist in der tat eine beere. kürbisse übrigens auch :eek: man spricht hier auch von einer panzerbeere.
 
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