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Biologie studieren, nur was genau?!?

  • Hat das Thema erstellt Nokilexx
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J

Joe Monpaxe

Gast
#21
Hallo!

Ist schon interessant, wie sich Themen entwickeln können.
Ich bin auch Schüler und stehe kurz vor dem Abitur. Ich bin höchst interessiert an Biologie und würde es auch gerne studieren.
Ich habe nun also gleich zwei Fragen:

1. Wie ist das, an Tieren herum zuschneiden? Ich habe das noch nie gemacht und kann es mir auch nicht vorstellen, wie das ist. Ich habe aber von vornherein keine Hemmungen, dass zu machen. Vielleicht könnt ihr mir ja mal eure ersten Erfahurngen zu diesem Thema schreiben.

2. Wie sieht das mit dem Grundstudium aus. Ich habe eine Anfrage nach Tübingen geschickt, wie es denn sei, mit der Fachgebietsfindung. Man hat mir gesagt, dass man 4 Semster Grundstudium hat und sich dann spezialisiert? Wie sieht das aus? Was mache ich im Grundstudium (welche Fächer müssen da belegt werden?), sind es immer 4 Semster Grundstudium und welche Möglichkeiten habe ich bei der Spezialisierung (grob)?

Über Antworten würde ich mioch total freuen.

Mit lieben Grüßen
Joe Monpaxe :)
 
B

Borotin

Gast
#22
Zu 1:
Das kommt ganz auf das Tier und seinen Zustand an. Ein Säugetier zu öffnen ist wirklich faszinierend, da man die Parallelen zu uns Menschen darin gut erkennen kann. Aber es ist natürlich wesentlich einfacher wenn man (wie bei uns im Grundstudium) eine wegen Alter eh getötete Ratte zum Üben präpariert als wenn man sich sein Tier selbst im Tierhaus abholt und töten muss. Es ist zwar, je nachdem was man damit macht, nicht minder interessant, aber es hinterlässt manchmal schon ein ungutes Gefühl im Magen wenn man eine 4 Tage alte Ratte präparieren muss.

Zu 2:
Bei uns, in Kaiserslautern (TU KL, FB Biologie) hat das Grundstudium auf jeden Fall auch 4 Semester, und ich glaube gelesen zu haben dass das allgemein üblich ist. Denn bei einer 10semestrigen Regelstudienzeit wäre mehr etwas ungewöhnlich.
Im Grundstudium bekommt man eben die theoretischen Hintergründe zu mehr oder weniger allen Bereichen der Biologie sowie benötigte Theorie zu Chemie, Physik und Mathematik in Vorlesungen nahegebracht. Des weiteren hat man idR auch schon mehrere Anfängerpraktika in den verschiedenen Fachgebieten damit man eine praktische Grundlagenkenntnis besitzt und auch mal überall reingeschnuppert hat was wo gemacht wird.
Nach diesen vier Semestern machst du dann dein Vordiplom, je nach Uni mehrere in Biologie und noch welche in Chemie, Physik und Mathe, manchmal auch weniger (wir haben zum Beispiel keins in Mathe). Danach geht der große Krieg mit den Mitstudierenden los. Man kämpft um Praktikumsplätze, da ein Großteil des Hauptstudiums praktischer Natur ist. Dabei wählst du dir dann deine Praktika mehr oder weniger nach gesetztem Schwerpunkt und nimmst noch ein oder zwei Nebenfächer und ein nichtbiologisches Fach dazu.

Hier hast du mal unseren Stundenplan für das erste Semester. Nicht erschrecken, es liegen nicht alle Termine parallel. Das sind meistens verschiedene Gruppen von denen man sich eine aussuchen kann.

Wenn du noch Fragen speziell zu unserer Uni hast kannst du mich auch per PN oder ICQ anschreiben.
 
J

Joe Monpaxe

Gast
#23
Nur mal so eine Zwischenfrage, was ist ein Vordiplom genau?
Und nochwas:
Wie groß ist der Anteil von Chemie in Biologie (also, ist das so 50:50)
Wieviel wird eigentlich von den Fächern (Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, ...) vorausgesetzt?

Liebe Grüße
Joe :)
 

Netti

Moderator/in im Ruhestand
#24
Wenn du den Ateil Chemie im Grundstudium meinst ist es mehr Chemie als Bio. Jedenfalls vom Stress und der Arbeit.

Mathe variiert. Mnachmal reicht Grundkurs, manchmal hätte man besser Leistungskurs gehabt. Variiert selbst an EINER Uni von Prof zu Prof.

Bei Physik bin ich der Meinung, dass Leistungskurs Physik nicht schaden kann. Ist schon ziemlich hart, aber unsere Uni ist ja auch eine TU (technische Universität), da is das normal.

Wenn man LK Bio hatte, langweilt man sich teilweise, aber man muss auch nicht so viel neu lernen. GK reicht aber auch.
 
B

Borotin

Gast
#25
Das Vordiplom ist an sich ein Zeugnis über die erbrachten Leistungen im Grundstudium. Dafür musst du alle Klausuren im Grundstudium, also in den ersten vier Semestern, bestanden haben und in o.g. Bereichen eine mündliche Prüfung über den Stoff des Grundstudiums abgelegt haben. Danach geht dann das Hauptstudium los indem man sich mehr oder weniger aussuchen kann was man machen möchte. Vorher ist der Lehrplan einheitlich gleich.

Was vorausgesetztes Wissen angeht: Ich würde immer empfehlen von den Fächern Mathematik, Physik und Chemie eines, besser noch zwei intensiv in der Schule behandelt zu haben, also guter GK-Lehrer oder LK.
Biologie-LK lohnt sich meiner Ansicht nach nicht wirklich, da man die biologischen Sachverhalte wirklich erklärt bekommt wohingegen man bei den anderen drei Fächern eher im Hau-Ruck-Verfahren durch die Vorlesung gezogen wird.

Was man natürlich gänzlich vermeiden sollte ist sowas wie LKs die nix mit Naturwissenschaft zu tun haben und auch nur eine Naturwissenschaft als GK. Dann wirds etwas happig.
 
R

robithu

Gast
#26
Wo kann man am besten Ethologie studieren?

Ich habe mich nun glücklicherweise endlich dazu entschieden ein Biologiestudium aufzunehmen. Am liebsten würde ich dann in Richtung Verhaltensbiologie gehen, nur ist mein größtes Problem, dass ich nicht weiß, welche Uni dafür am geeignetesten ist. Ich war auch schon beim Studienberater, aber der konnte mir auch nicht gerade weiter helfen.
Unter diesem Link: http://www.ethoges.uni-halle.de/etholehr.html findet man zwar eine ganze Liste von Unis, die Ethologie anbieten, aber ich befürchte, dass die auch nicht ganz vollständig ist.
Hat jemand einen guten Tipp, vielleicht einer, der schon Verhaltensbio studiert?

Danke Robithu
 
#27
ich will auch schon seit eigentlich dem Kindergarten biologie studieren. Biologie,Physik und Chemie bin ich super, alles eine glatte 1.
Problem: Ich kann Mathe nicht.
Frage: Wie wichtig ist es nun das ich Mathe beherrsche? Sollte ich meinen Traum deswegen aufgeben? Ich will das nicht.
 

Lilli

Einzeller
#28
Neurobiologie

Hallo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich stehe jetzt auch kurz vor meinem Abitur, bin Bio Leistungskurs und habe mir während der letzten 2 Jahre überlegt, etwas in Richtung Biologie zu studieren. Neurobiologie finde ich am interessantesten. Ich habe gelesen, dass es in Kölln einen Studiengang "Neurowissenschaften" gubt, der NC liegt dabei aber bei 1,4 . Kan mir vielleicht jemand sagen, was man am besten in diesen Bereich studieren kann und kann ich mich wirklich erst nach 4 Semestern darauf spezialisieren? Wie genau sieht eigentlich so eine Spezialisierung aus?

liebe grüße
 

Sveni

Einzeller
#29
Hallo Leute ich stehe vor einem Problem ich weiß nicht ob ich nach der realschule auf ein Biotechnologisches - Gymnasium oder ein Ernährunhswissenschaftliches -Gymnasium gehen soll wiists ihr vllt welches besser währe für ein anschließendes Biologie- oder Veterinärmedizinstudium?????
Und was muss man alles auf dem weg zum Biologen machen??
Ist es sehr schlimm tiere zu sezieren?
 
#31
Biologie & Journalismus

Mein Ziel ist der Wissenschaftsjournalismus. Nach meinem Studium strebe ich parallel zu einem Auslands-Volontariat oder Praktikum ein journalistisches Aufbaustudium an. Auf meiner Wunschliste steht die Freie Journalistenschule in Berlin (www.freie-journalistenschule.de), da diese ein Fernstudium Journalismus anbietet.
 

mik

Administrator
Moderator
#32
Mareike;10690 hat geschrieben:
Mein Ziel ist der Wissenschaftsjournalismus. Nach meinem Studium strebe ich parallel zu einem Auslands-Volontariat oder Praktikum ein journalistisches Aufbaustudium an. Auf meiner Wunschliste steht die Freie Journalistenschule in Berlin (www.freie-journalistenschule.de), da diese ein Fernstudium Journalismus anbietet.

Hallo Mareike,

generell gibt es in Biologie ja ein allgemeines Grundstudium (je nach Uni sicherlich etwas anders ausgestaltet) und dann die Möglichkeit der Spezialisierung. Diese solltest sicherlich nach deinen Interessen ausrichten. Wenn du Wissenschaftsjournalistin werden möchtest, solltest du aus meiner Sicht insgesamt eher breit qualifiziert sein - als Fachjournalistin bist du eh schon eingeschränkt.
Viel wichtiger ist aus meiner Sicht, dass du möglichst viel Praxiserfahrung sammelst - und noch einen längeren Auslandsaufenthalt einplanst.

Erst mal so weit...


Gruß


mik
 
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