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Evolution der Empathie?

Mordor

Einzeller
#1
Hallo zusammen,

dass Kooperation unter Lebewesen einen Evolutionsvorteil darstellt ist ja soweit verständlich. Z.b. kann eine Gruppe Erdmännchen oder Ameisen besser überleben als jedes Individuum für sich alleine. Was ich aber noch nicht ganz verstehe ist, warum sich evolutionär die Empathie entwickelt hat. Also das "Mitfühlen". Dies wurde ja sogar bei Ratten nachgewisen, bei Delfinen, bei Affen, etc... Welchen Evolutionären Vorteil hat es, dass ich mich in ein anderes Lebewesen "Hineinversetzen" und dessen "leid" fühlen kann. Spontan fallen mir da als Laie 3 Dinge ein:

1. Bei der Brutpflege um die Bedürfnisse des Nachwuchses besser zu verstehen.

2. Nachwuchs lernt effektiver, da man gewisse Dinge nicht selbst erleben muss um es zu begreifen: Wenn sich der gegenüber am Feuer die Finger verbrennt probiert man es selbst erst garnicht aus.

3. Notwendig für das Überleben in sozialen Gruppen, da man "asoziales" Verhalten erkennen kann.

Aber ist das wirklich so und was sagt die Forschung dazu? Warum hat sich Empathie entwickelt? Gibt es einen Evolutionsvorteil im Zusammenhang mit Empathie?

Liebe Grüsse :)
 
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