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Feldmauspopulation

#1
Hallo Leute!

Ich habe da mal ne Frage... und zwar habe ich Hausaufgaben in Bio auf; ich weiß aber nicht, was ich da jetzt schreiben soll. Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen.
Die 1. Aufgabe lautet: Nennen Sie die biotischen sowie die abiotischen Faktoren, die einen Einfluss auf die Feldmauspopulation ausüben bzw. ausüben könnten und erläutern Sie Ihre genaue Wirkung.

Die 2.Aufgabe: Erläutern Sie Anpassungen im Körperbau der Feldmaus an diese (abiotischen) Faktoren.

ICH HOFFE IHR KÖNNT MIR WEITERHELFEN!
 

Shimmy

Einzeller
#2
auch hier eine späte Antwort, aber:

1. abiotische Faktoren: Temperatur (zu kalt = erfrieren, zu heiß = zu starker Stoffwechsel, Überhitzung. Du kannst ja auch eher bei 20°C überleben, als bei 80°C oder - 50°C ;) ), Feuchtigkeit (aerobe oder anaerobe Bedingungen), homogene oder heterogene Umwelt (homogen ist eher Artenarm, wenige Nischen, heterogen eher Artenreich, viele Nischen... Feldmaus hat zum Beispiel einen extrem erhöhten Prädationsdruck bei einer homogenen Fläche (keine Versteckmöglichkeiten), als bei einer heterogenen(viele Versteckmöglichkeiten)), Saisonalität (Winter - Sommer), zu starke oder kalte Winter können sich negativ auf die Population auswirken.... Heiße und lange Sommer eher positiv.

biotische Faktoren: zu viele Tiere (dichteabhängig) in einem Habitat = weniger Ressourcen für den Einzelnen, Krankheiten, Prädatoren (Füchtse, Marder, etc.), Intraspezifische Konkurrenz ---> umfasst alle bereits genannten + weitere. Google einfach.

2. in Bezug zur Feldmaus kann ich dazu jetzt nichts genaues sagen... aber meistens ist der Körperbau auf die ökologische Nische gut abgestimmt. Ein Polarfuchs z.B. hat kleine Ohren und kleine Beine (weniger Wärmeverlust durch Reduktion der Gesamtoberfläche) + dickes Fell. Weißes Fell zur Tarnung etc. Bei der Feldmaus kann ich dir nichts spezifisches sagen. Denke aber mal, dass die Maus Eigenschaften besitzt, wodurch sie optimal an das offenland-Leben angepasst ist. Haselmäuse zum Beispiel haben nach außen geneigte Hände und Füße und sind dadurch optimal für eine aboreale Lebensweise ausgestattet.