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Frage zur Cochlea und zum cochleären Verstärker

saunts

Einzeller
#1
Hallo!

Der Schall wird über den Steigbügel und das ovale Fenster ins Innenohr übertragen. Dabei ensteht eine wandernde Welle, die sich üer die Cochlea bewegt und an der Stelle ihr Maximum erreicht, wo die Eiegenfrequenz der Basilarmembran der Frequenz gehörten Tones entspricht.
Am Ort der maximalen Auslenkung werden die Stereozilien der äußeren Haarsinnenzellen, die in der Tektorialmembran verankert sind, abgelenkt und es kommt zu einer Depolarisierung des Haarzellen.

Meine Frage lautet nun, wann die Haarsinnenzellen hyperpolarisieren. Laut "Flexikon" führt eine Erregung zu einer Verkürzung der Haarsinnenzellen, eine Hemmung zu einer Streckung.
Inwiefern verstärken Verkürzungen und Streckungen der Haarsinnenzellen die Schwingung der Basilarmembran?

Eine Depolarisierung führt ja zu einer Verstärkung dieser Schwingung und somit zu einer Aktivierung der inneren Haarsinnenzellen. Zieht eine Verkürzung der äußeren Haarsinnenzellen eine Annäherung der Tektorialmembran an die Sinnenzellen nach sich, wodurch die inneren Haarsinnenzellen aktiviert werden?

Ich habe irgendwo gelesen, dass nur genau der Aktivierungsbereich auf dem cortischen Organ verstärkt wird, wo die Frequenz des Tones der Eigenfrequenz der Basilarmembran entspricht. Die Bereiche davor und danach würden gedämpft werden.
Stimmt das, oder was hat es damit auf sich?

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen,
danke im Voraus,
saunts