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Genetische Diversität in menschlichen Populationen

Windfisch

Einzeller
Hallo Leute,

ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich hoffe, dass Ihr mir helfen könnt einen Zeitungsartikel aus der Neuen Züricher einzuordnen, der sich mit dem o. g. Thema befasst. Mir fehlt als Ingenieur leider der fachliche Hintergrund dazu.

Es geht um folgenden Artikel vom 20.04.2018: https://www.nzz.ch/feuilleton/der-genetiker-david-reich-loest-in-den-usa-einen-intellektuellen-streit-ueber-erbgut-und-rassen-aus-ld.1378433

Der Artikel dreht sich um die Ausführungen des Genetikers David Reich. Der Mann ist Professor an der Harvard Medical School, wir können also davon ausgehen, dass er weiß wovon er spricht.

Nach dem Artikel zu urteilen geht es Herrn Reich darum dass die moderne Genetik unser Verständnis von Rassen verändern würde. Leider wird nicht wirklich zitiert was genau er damit meint lediglich folgendes Zitat gibt einen Hinweis:
«Ich mache mir Sorgen», schreibt David Reich, «dass wohlmeinende Leute, die die Möglichkeit von biologischen Unterschieden zwischen Populationen bestreiten, sich in einer Position eingraben, die sich gegen den Ansturm der Wissenschaft nicht verteidigen lässt.»
Wir können also festhalten das Herr Reich die Ansicht vertritt, dass die Unterschiede zwischen Populationen größer sind als bisher angenommen. Offenbar, und das ist jetzt eine Vermutung von mir, ist er der Meinung das damit das Konzept der Rasse wieder auf dem Tisch liegt. Kann natürlich auch sein, dass das durch den Artikel so rüber kommt.

Was ich nicht verstehe ist wer oder was legt eigentlich fest ab wie viel "genetischer Verschiedenheit" man zwei Rassen voneinander trennen kann?

Und wenn wir schon mal dabei sind in welchen Bereichen liegen eigentlich diese Variationen und was bewirken sie?

Grüße Windfisch
 
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