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Mendels Vererbungsregeln

Tinus

Einzeller
#1
Mein Sohn muss ein Kreuzungsschema für den dominant-rezessiven Erbgang zweier reinrassiger Mäuse erstellen. Problem ist nur, dass er wegen Krankheit zwei Wochen gefehlt hat und nun überhaupt nichts mit dieser Frage/Aufgabe anfangen kann :( Ich habe gegoogelt, aber auch nicht wirklich etwas gefunden. Die Mäuse unterscheiden sich in dem Merkmal Fellfarbe - Braun (B) ist dominant über Weiss (b).... Außerdem soll er das Aussehen der F/1 Generation beschreiben. Ka nn mir jemand helfen? Wie muss dieses Schema aussehen?
 

Andrea

Säugetier: Eutheria
#2
dominant-rezessiv heißt erst mal (im Gegensatz zu gonosomal), dass das Geschlecht keine Auswirkung auf die Vererbung hat: Männchen und Weibchen haben die gleiche Wahrscheinlichkeit, krank zu sein.
Braun B ist dominant, das heißt eine Maus mit Genotyp BB oder Bb ist phänotypisch braun und nur eine Maus mit bb ist weiß
Die Elternmäuse sind entweder BBxbb oder Bbxbb - jetzt steht aber dabei: reinrassige Mäuse, also BBxbb (Bb ist nicht reinrassig)
Es ist nach der F1-Generation gesucht, die erste Tochtergeneration (also die direkten Kinder von Maus BB und Maus bb).
BBxbb wird einfach aufgeteilt: 1B von links und 1b von rechts, gibt hier nur eine mögliche Kombination:Bb
Die Kinder Bb sind also alle vom Genotyp Bb und phänotypisch braun.

Anders wäre es jetzt bei gemischtrassigen Mäusen (hier offenbar nicht verlangt, aber vielleicht fürs Verständnis sinnvoll):
Angenommen die Eltern sind beide Bb (braunes Fell)
BbxBb
Hier gibt es verschiedene Kombinationen: BB, Bb (entweder B von links und b von rechts, oder b von links und B von rechts) und bb im Verhältnis BB:Bb:bb=1:2:1
Die Kinder sind also reinrassig braun BB, gemischtrassig braun Bb oder reinrassig weiß bb.
 

Tinus

Einzeller
#3
Hallo, vielen Dank für die Antwort...jetzt bin ich ein bißchen schlauer, muss das nur irgendwie zeichnerisch darstellen :)


er
dominant-rezessiv heißt erst mal (im Gegensatz zu gonosomal), dass das Geschlecht keine Auswirkung auf die Vererbung hat: Männchen und Weibchen haben die gleiche Wahrscheinlichkeit, krank zu sein.
Braun B ist dominant, das heißt eine Maus mit Genotyp BB oder Bb ist phänotypisch braun und nur eine Maus mit bb ist weiß
Die Elternmäuse sind entweder BBxbb oder Bbxbb - jetzt steht aber dabei: reinrassige Mäuse, also BBxbb (Bb ist nicht reinrassig)
Es ist nach der F1-Generation gesucht, die erste Tochtergeneration (also die direkten Kinder von Maus BB und Maus bb).
BBxbb wird einfach aufgeteilt: 1B von links und 1b von rechts, gibt hier nur eine mögliche Kombination:Bb
Die Kinder Bb sind also alle vom Genotyp Bb und phänotypisch braun.

Anders wäre es jetzt bei gemischtrassigen Mäusen (hier offenbar nicht verlangt, aber vielleicht fürs Verständnis sinnvoll):
Angenommen die Eltern sind beide Bb (braunes Fell)
BbxBb
Hier gibt es verschiedene Kombinationen: BB, Bb (entweder B von links und b von rechts, oder b von links und B von rechts) und bb im Verhältnis BB:Bb:bb=1:2:1
Die Kinder sind also reinrassig braun BB, gemischtrassig braun Bb oder reinrassig weiß bb.
 
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