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referat über das menschliche ohr

#1
hey leute:)

muss demnächst in bio ein referat über das menschliche ohr halten
hab das soweit fertig.... fand ich ziemlich schwierig, die ganzen kleinen informationen da zusammenzupuzzeln... :confused:
deshalb glaub ich hab ich da nen paar fehler drin.. ist nur das wichtigste zusammengefasst.. wär nett wenn da mal jemand drüber gucken könnte

Hier ist es in stichpunkten


Das menschliche Gehör


-Sinnesorgan mit dem der Mensch Schall, Töne und Geräusche aufnimmt
-Ohr nimmt mittlere Frequenzen zwischen 700 und 6000 HZ wahr , da bei diesen nur einen geringen Schalldruck nötig ist, um Schwingungen hörbar zu machen
-Tiefere Frequenzen nicht so gut, da dabei größerer Schalldruck nötig ist

-Gehör ist alltäglichem Leben angepasst, eher für mittlere Frequenz empfänglich
-Ohr ist nicht auf tiefere Frequenzen spezialisiert, da diese für das alltägliche Hören nicht so wichtig sind
-Hat auch einen Sinn: denn wenn das Gehör für tiefere Frequenzen genauso empfänglich wäre wie für mittlere Frequenzen, dann wäre das Gehör übersteuert und wurde für Sekunde immer wieder ausfallen

-gesundes Ohr kann zum Beispiel 400.000 verschiedene Töne unterscheiden
-das Gehör ist immer aktiv, kann nicht abgeschaltet werden und stellt daher den direktesten Kontakt zur Umwelt dar
-erst durch das Gehör wird Kommunikation mit anderen Menschen ermöglicht
-im Alter lässt das Hörvermögen für hohe Frequenzen nach
-Aufgabe des Ohres: Orientierung im Raum durch das Lokalisieren von Schallquellen (deren Richtung und Entfernung zu bestimmen)

-Gliedert sich in 3 Abschnitte: 1. Außenohr
2. Mittelohr
3. Außenohr

Das Außenohr

-besteht aus Ohrmuschel, Ohrläppchen und trichterförmigen äußeren Gehörgang
-reicht bis zum Trommelfell(häutige Membran, welche durch Schalldruckschwankungen in Schwingungen versetzt wird)
-Außenohr ist Verstärker, ist eine Art Schalltrichter, und Schallleiter
-fängt den Schall ein

Das Mittelohr

-zum Mittelohr gehört Trommelfell, 3 Gehörknöchelchen, sowie Steigbügel
-Schwingungen des Trommelfells werden von 3 Gehörknöchelchen(Amboss, Stigbügel, Hammer) auf das Innenohr übertragen
-sind die kleinsten Knochen des menschlichen Körpers
-diese Schwingungen werden durch Hebelwirkungen der Knöchelchen verstärkt

Das Innenohr(mit Schnecke und Hörnerv)

-besteht aus Gehörschnecke(3 cm lange Röhre, ist wie Schneckenhaus aufgerollt, wie eine Spirale), wo Schall in Nervenimpulse umgewandelt wird, dem Labyrinth(Bogengänge, dient als Gleichgewichtsorgan) und den Vorhofsäckchen( Lage- und Drehsinn)
-Gehörschnecke wie auch Labyrinth besitzen ähnlichen Aufbau:
1. beide mit Flüssigkeit gefüllt
2. besitzen Haarsinneszellen:- sind zylinderförmig aufgebaut und reichen in Flüssigkeit
- besitzen oberhalb Zellfortsätze und unterhalb Synapse mit
sensorischem Neuron
- Härchen werden durch Bewegung der Flüssigkeit
verbogen und lösen Nervenimpulse aus
-Schnecke wird von 3 Kanälen, die durch Membran voneinander getrennt sind, durchzogen, dem Vorhofgang(beginnt am ovalen Fenster(mit Steigbügel verbundener Membran zum Mittelohr),reicht bis zur Schneckenspitze und mündet dort in Paukengang), dem Schneckengang in der Mitte, darunter Paukengang(endet im runden Fenster)
-zwischen den Gängen befindet sich dünne Häute(Reissner-Membran und Basilarmembran)


-Geräusche sind Luftbewegungen
-Luft dient somit als Transportmittel der Schallsignale
-Schallwellen breiten sich in Luft aus und gelangen in Ohrmuschel, die Schallwellen optimal auffängt
-Ohrmuschel leitet Wellen über Gehörgang in Mittelohr weiter, wo diese auf das Trommelfell treffen
-dieses beginnt daraufhin zu vibrieren
-Schwingungen des Trommelfells werden über 3 Gehörknöchelchen an Schnecke weitergegeben und versetzen ovalen Fenster der Schnecke ebenfalls in Schwingungen
-kommt zu einer Volumenverschiebung im Bezug auf Flüssigkeit
-diese Verschiebung hält bis zum runden Fenster an
-Flüssigkeit fließt durch Verlauf des Vorhanghofs und erzeugt letztendlich Mitschwingen der Reissnerschen Membran(befindet sich zwischen Vorhof und Schneckengang
>>>Schwingung bewegt sich wellenartig fort
-dadurch wird Flüssigkeit im Schneckengang bewegt, die Schwingungen in der Basilmembran(zwischen Schneckengang und Paukengang) hervorruft
-auf Basilmembran sitzen Hörsinneszellen, die die mechanische Energie der Luftzellen in elektrische Energie umwandeln(sind die eigentlichen Hörsinneszellen)
-Haarsinneszellen besitzen kein Axon, sind somit sekundäre Sinneszellen
-Da Schwingungen der Reissnerschen Membran und der Basilarmembran von Deckmembran(Membran oberhalb der Hörsinneszellen) nicht gleich nachvollzogen werden kann, kommt Flüssigkeit zwischen Basilar- und Deckmembran und Flüssigkeit im Rest des Schneckengangs in Bewegung
-Hörsinneszellen werden gereizt
-Erregung wird durch Transmitter Glutamat an das Neuron übertragen, auch im Ruhezustand
-Zellfortsätze verbiegen sich, also die Stereovilli, die zur Deckenmembran ragen
-Informationen werden so als Nervenimpuls über Hörnerv an das Gehirn weitergeleitet wird
-Gehirn verarbeitet Infos von beiden Ohren und interpretiert sie

-da Basilarmembran im Längslauf breiter, elastischer wird, versetzen hohe Töne mit hohe Frequenz schon das ovale Fenster in Schwingungen
>>> zahlreiche Aktionspotenziale werden ausgelöst
-tiefe Töne mit niedrigeren Frequenzen erzeugen erst wirklich in Richtung der Schneckenspitze Schwingungen
>>>weniger Aktionspotenziale
-das heißt, dass Hörsinneszellen auf unterschiedliche Tonhöhen reagieren, hängt von der Frequenz der Töne und dem Ort ab

-Zelle kann zudem auch Richtungen unterscheiden von der das Geräusch kommt: von links oder rechts
-ist Schalldruck beispielsweise am linken Ohr geringer, erfolgt die Erregung entgegengesetzt der Kinocilie>>> Poren verschließen sich>>>Verzögerung von Aktionpotenzialen
>>>Geräusch wird durch das dem Geräusch abgewandte Ohr wahrgenommen( Kopf schattet das linke Ohr ab)
-Wird Schalldruck am rechten Ohr mehr wahrgenommen, erfolgt Biegung in Richtung der Kinocilie >>Poren für Natrium- und Kaliumionen erweitern sich und es kommt zu einer Depolarisation
-ob das Geräusch von vorne oder von hinten kommt wird durch Ohrmuschel entschieden

( der nächste teil passt da find ich irgendwie nich so rein... das ist alles so unstrukturiert und geht nicht ineinander über.. hat da vllt jemand ne bessere idee wie man das strukturieren könnte?

-dreht man Kopf nach links, bewegt sich Bogengang-Wand auch nach links
-Flüssigkeit im waagerechten Bogengang bleibt jedoch inaktiv, da sie sehr träge ist
-Bewegung von Wand und Flüssigkeit drückt auf Cupula
-dadurch werden Fortsätze der Haarsinneszellen in rechte Richtung verformt
-Flüssigkeit bewegt sich erst, wenn Bewegung langanhaltend ist
-hört Körper auf sich zu bewegen, bewegt sich Flüssigkeit dennoch weiter
erzeugt Sinnestäuschung und es kommt zu Schwindelgefühl

hoffe ich hab euch nciht allzu verwirrt:D
 
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