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Verstehe die Vererbung von Krebsveranlagung nicht

JamesButler

Einfacher Mehrzeller
#1
Meine Frage:
Also ich kenne bestimme Formen von Erbgängen und kann auch Stammbäume dementsprechend analysieren. Da geht es dann ja aber darum, ob das Kind (von Geburt an) diese Krankheit hat.
Manchmal gibt es ja aber nur sogenannte Veranlagung, zum Beispiel für eine bestimmte Krebsart, dass heißt es besteht ein erhöhtes Risiko, aber wie kann das sein? Ich meine entweder hat die DNA den Fehler oder sie hat den Fehler nicht, der zu dem Krebs führt oder? Was genau ist eine Veranlagung in der DNA dann?
 

telli

Komplexer Mehrzeller
#2
Bin zwar kein Biologe aber denke mal, dass es dabei rein um ein statistisches Risiko geht. Das wird im Risikokalkül oder Risikomanagement zumindest so betrachtet. Wenn die Oma Krebs hatte, die Mama auch dann erhöht sich dadurch das Risiko, dass das Kind ebenfalls am Krebs erkranken kann (unter der Annahme natürlich, dass es irgendwo im Familienbaum mal eine Keimzellenmutation gegeben hat). Muss aber nicht sein. Wie du sagst man hat entweder Krebs also die Mutation oder nicht.

ABER wenn du wetten würdest, ob das Kind nun in den nächsten 15 Jahren Krebs bekommt oder nicht was würdest du eher wählen? Und genau das ist meiner Meinung nach die gemeinte Veranlagung. Also die Anfälligkeit Krebs zu bekommen.