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Zentralabitur

  • Hat das Thema erstellt landei87
  • erstellt am
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landei87

Gast
#1
Ich wusste nicht ganz,ob das jetzt noch zum Topic "bessere Schule" passt,aber das Zentralabitur ist wohl ein allgemeineres Thema...

Also,ich wollte eigentlich nur mal wissen,was ihr vom Zentralabitur und ähnlichen Versuchen,unser "Schulsystem zu verbessern",haltet...

Ich gehe in NRW zur Schule und gehöre zu dem ersten Jahrgang,der hier das Zentralabi in Angriff nehmen wird...Meine Stufe bezeichnet sich schon als "Versuchskaninchen",da uns die Entscheidung pro Zentralabi etwas voreilig erscheint,da selbst unsere Lehrer bis Beginn dieses Schuljahres noch keinen Überblick über festgelegte Unterrichtsinhalte hatten und sich diese Unsicherheit auch auf uns Schüler auswirkte und jetzt noch auswirkt.
Hätten wir schon vorher zentral gestellte Prüfungen gehabt,wär das sicherlich auch kein großes Problem,da die Leistungserwartung in etwa bekannt sein würde.Doch mein Jahrgang wird zum ersten Mal mit zentral gestellten Prüfungsaufgaben konfrontiert werden...

Hinzu kommt noch,dass,zusammen mit meinem Jahrgang,auch zum ersten Mal Profilklässler unserer Schule Abitur machen werden.Diese Profilklässler wurden in der 7.Klasse von den anderen Schülern ihrer Jahrgangsstufe getrennt und erhielten in den folgenden 4 Jahren den Unterricht von 5 Jahren.Sprich:Sie haben die 11 übersprungen.

Ist es nicht zu viel auf einmal?
Und greift das Zentralabitur bzw. auch die zentralen Abschlussprüfungen in der 10 nicht an der falschen Stelle?Von ihren Ergebnissen hängt schließlich das spätere (berufliche) Leben von uns Schülern ab...
 
S

Scaramouche88

Gast
#2
Tja... das tolle Zentralabi.... :mad:

Ich bekomm jedesmal die Krise, wenn ich drüber nachdenke (gehör ja auch zum ersten Versuchskaninchenjahrgang in NRW)....

Im Allgemeinen hab ich ja nichts dagegen nur die müssten das echt besser organisiert haben... das erste Halbjahr ist schon um und wir wissen noch immer nicht 100pro was wir denn jetzt eigentlich alles an Stoff durchnehmen müssen.... MANNNOOO... ich könnt mich da sooooo drüber AUFREGEN!!!!
Vorallem weil wir dann sozusagen die Gears**ten sind, die dann auf ihrem vlt. versauten Durchschnitt sitzen bleiben.... wenn man was nicht gemacht hat und genau das in der Abiklausur vorkommt, was dann?? Die Lehrer sagen einfach: Tja.. Pech gehabt.... TOLL, PECH gehabt..... sind ja *NUR* wir.... :mad:

Stellt euch mal vor man will was studieren, braucht einen bestimmten NC und versaut sich den dann durch die Abiklausuren... weil man das Thema nicht besprochen hat.... wirklich toll... dazu kommt dann noch, dass z.B. in der Schule von meiner besten Freundin Englisch-Deutsche Wörterbücher beim Abi benutzt werden dürfen und bei uns nicht... HALLO???? Unsere Schulen liegen knapp 15 km voneinander entfernt.... das ist echt alles sch*****!!!!! :mad:
 
L

lxexa

Gast
#3
jaja...

Hi! Ich weiß auch nicht so recht ob ich das ganze positiv oder neg sehen soll. Gerade denke ich nur:
"Man wir sind die ersten, es wird schon alles schief gehn. Vielleicht frücken die Lehrer ja noch mal ein Auge zu wenn es nicht so wird, wie es hätte werden solln..."
 

Convenience

Säugetier: Eutheria
#4
ich kann gut verstehen, dass sich die ersten jahrgänge darüber aufregen, würde ich auch!

ich finde, das durch das zentralabitur viel zu viel von den lehrern abhängig gemacht wird. einerseits ist es zwar ganz gut, dass dann wenigstens mal auffällt, wenn manche lehrer es einfach nciht drauf haben, oder alle zwei wochen für drei wochen fehlen (solls ja geben *aus erfahrung sprech*), aber bis diese lehrer dann für die oberstufe aussortiert sind (wenn das überhaupt passiert, häufig neigen schulleitungen ja eher dazu die lehrer zu verwarnen. über das ergebnis davon kann man sich auch streiten..), sind schon ein paar jahrgänge auf die nase geflogen.
außerdem weiß der lehrer auch nicht, worauf schwerpunkte gelegt werden, was genau verlangt wird, usw.
es hängt dabei einfach viel zu viel von den lehrern ab, was die schüler nicht annähernd ausgleichen können, aber wofür sie dann die last zu tragen haben. bei uns im jahrgang hat eine lehrerin (die allgemein dafür bekannt ist, öfters mal frei zu nehmen) 3 monate am stück gefehlt. die, die in dem fach abi gemacht haben, waren dann ....sagen wir mal "benachteiligt". aber beim zentralabi wäre das echt richtig sch**** für die gewesen, und das ist nicht richtig, dass die schüler sowas dann ausbaden müssen. schließlich gehts dabei ja um die zukunft.

andererseits finde ich es aber auch unfair, wenn ich sehe, wie leute, die an meiner ehemaligen schule die oberstufe nicht schaffen konnten an das gymnasium im nachbarort gehen und dort mal eben ein 2,5er abi machen, ohne dazwischen ein jahr wiederholt zu haben.
das kann es ja irgendwie auch nicht sein.
 
S

Scaramouche88

Gast
#5
Voll meine Meinung.... :eek:

Ich bin nur der Meinung, dass man schon ein, zwei Jahre vorher hätte informiert werden müssen.... sooo ist das echt sch****..... dann hätten sich die Lehrer darauf einstellen können, den Lehrplan genau gehabt und die Schulleitung hätte sich die *kompetentesten* Lehrer auswählen können... bei einigen von meinen Lehrern bezweifle ich das aber irgendwie..... :rolleyes:

Wie gesagt: die Entscheidung kommt *mit dem Osterhasen*.....
 
C

Commodore

Gast
#6
Moinsen,
Ich gehöre zu den ,,Versuchskaninchen" aus Niedersachsen, die dieses Jahr zum ersten Mal Zentralabi geschrieben haben. Ich muss sagen ,dass es bei weitem nich so schlimm war wie ich es mir vorgestellt habe. Die Lehrer werden euch schon vorbereiten. Ausserdem werden die Aufgaben nicht so schwer, da sich das Ministerium beim ersten Mal keine Blösse geben wird. Wenn die Aufgaben zu schwierig sind, würden vile durchfallen und das wirft ein schlechtes Licht auf das System.

Also macht euch nicht verrückt, passt scho
 

chefin

Moderator
Moderator
#7
Na, teilweise schließe ich mich dem Commodore an. Aber ihr habt alle die Möglichkeit euch selbst über die geforderten Inhalte zu informieren. Das geht in NRW über den Bildungsserver, da unter Zentralabitur.
Ich gehöre zu den Lehrern, die als Versuchskaninchen dienen und herhalten müssen. Ich versuche auch, meinen Schülern deutlich zu machen, dass ich auf die Aufgabenstellung keinen Einfluss habe und dass ich für sie nicht lernen kann und werde. Die Resonanz ist nicht so doll!
Für mich als Lehrerin ist der Vorteil, dass ich "nicht mehr Schuld bin" sondern die Ignoranz der Schüler!
Des weiteren werden sich die einzelnen Schulen am Ergebnis messen lassen müssen.
Auch die Schüler werden sich in Zukunft davon lösen müssen, dass der Lehrer es schon regeln muss und wird.
In NRW kommt noch hinzu, dass kein Unterricht in einem Abiturrelevanten Fach ausfallen darf, sprich er muss vertreten werden. Bei uns geht die Maulerei los, dass die Schüler lieber frei haben, wenn der Fachlehrer fehlt, als sich mit den für die entsprechende Stunde gestellten Aufgaben zu beschäftigen.
Auch wenn ich selbst Versuchskaninchen bin, finde ich zentrale Abschlussprüfungen insofern besser, dass klarere Verhältnisse geschaffen werden. Und wenn ein Kollege da in der Vorbereitung tatsächlich fehl am Platze ist, sollten Schüler und deren Eltern, das Recht auf Bildung nicht nur bei der Schulleitung, sondern gegebenenfalls auch bei der höheren Instanz einfordern. Das Recht auf Bildung hat dabei Priorität!!!!! DA MUSS SICH ABER AUCH BEI DER MEHRHEIT DER sCHÜLER NOCH SEEEHHHR VIEL ÄNDERN!!!!!
 
S

Scaramouche88

Gast
#8
Jaa..... das stimmt schon alles so weit.... ;)

Nur ich finde es wie gesagt nicht ganz so toll, dass immer noch nicht genau festgelegt ist, was jetzt wirklich fürs Zentralabi relevant ist.... also der Stoff ist bei uns manchmal sogar schulintern (also in vers. Kursen) total unterschiedlich... da will ich lieber nicht wissen, wie das bundesweit aussieht.... :rolleyes:

Vorallem (wenn man Pech hat) kommt genau das in der Abiklausur vor, was man eben nicht gemacht hat.... was dann bitteschön???? Man konnte ja schlecht etwas lernen, was man nicht gemacht hat....

Also ich hab ja grundsätzlich nichts gegen das Zentralabi, aber dann sollte es wenigstens besser geregelt sein... und im Endeffekt: die Lehrer müssen sich zwar an die Bewertungskriterien halten, aber da bewertet doch jeder wieder unterschiedlich...
 

chefin

Moderator
Moderator
#9
Noch einmal: Es ist festgelegt! Schau auf dem Bildungsserver nach, da findest du zu allen Fächern die Inhalte und Probeklausuren! MIT LÖSUNG UND KORREKTURSCHEMA! Da wirst du dann feststellen, dass das Korrekturraster so eng ist, dass der einzelne Lehrer kaum Interpretationmöglichkeiten (im Guten wie im Bösen) hat. Außerdem habt ihr doch Bücher! Dort steht alles relevante drin! Und wenn du das Gefühl hast, ihr nehmt im Unterricht nicht das richtige durch, dann - verdammt noch einmal - schau es dir selbst an und - dafür sind wir hier im Forum!!! - stell deine Fragen hier. Wir werden versuchen, dir dann weiterzuhelfen. Übrigens finden im Mai in NRW Pilotklausuren statt, die genau nach dem zu erwartenden Schema ablaufen, einschließlich Kokorrektur! In Bio ist der Termin der 15.5. Thema Genetik. Wenn ihr diese Klausur nicht schreibt, dann frag soch mal nach, warum nicht. Meine schreiben die Kausur, obwohl wir Genetik im ersten Halbjahr hatten. Daher geht die Note auch nur in die SoMi-Note ein, wiegt daher nicht so viel, aber lässt schon mal erahnen, was auf die Schüler zukommt. (Ist gleichzeitig ein Klausurtermin mehr, da die Ökoklausur natürlich auch laufen muss!)
 
S

Scaramouche88

Gast
#10
Also die Biozentralklausur schreiben wir nicht mit... weil wir auch Genetik das ganze erste Halbjahr und dann noch im 1. Quartal der 12.2 gemacht haben.... und jetzt Ökologie... ist ja auch irgendwie jahreszeittechnisch besser... ;)

Aber die Klausur bekommen wir als Übungsaufgabe.... also einfach so als normale Aufgabe im Unterricht.... aber wir (also ich) schreib Mathe und Englisch zentral....naja... mal sehn, was das gibt.... :rolleyes:
 
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