Biologielexikon

Algen (engl. algae)
Unter der Bezeichnung Algen werden von ihrer Erscheinung her vergleichsweise unterschiedliche Organismen zusammengefasst. Die Bezeichnung Algen umfasst keine systematische Gruppe, sondern im Grunde eine bestimmte Lebensform. Gemeint sind relativ einfach gebaute (eukaryotische) Pflanzen, die aus einer Zelle oder auch aus vielen Zellen bestehen können.
Algen werden häufig in die folgenden vier Untergruppen gegliedert: 1. Grünalgen (Chlorophyta), 2. Rotalgen (Rhodophyta), 3. Braunalgen (Phaeophyta) und 4. Kieselalgen (Diatomeen).

Als Pflanzen betreiben Algen Fotosynthese und tragen damit wesentlich zur Produktion von Sauerstoff auf der Erde bei: Annähernd 50 % des photosynthetisch gebildeten Sauerstoffs stammen aus Algen.

Als Produzenten stehen Algen am Anfang der Nahrungskette: Vor allem im Meerwasser spielen Algen als Primärproduzenten gewissermaßen die Hauptrolle (man beachte: mehr als 80 % der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt!).
Algen sind zum Großteil Wasserpflanzen, allerdings beschränkt sich ihr Vorkommen nicht auf Gewässer. Algen können auf Felsen, auf Bäumen, in Wüstenböden, im Gletschereis sowie auf Mauern und auf feuchten Fensterscheiben vorkommen.
Algen besitzen je nach dem Gehalt an verschiedenen Farbstoffen recht vielfältige Farben (z. B. grün, rot oder braun).

Unter dem Begriff Phykologie versteht man die Algenkunde.





Siehe auch unter:

Acetabularia
Agar-Agar Agar-Agar
Algenblüte
Chloroplasten Chloroplasten
Eukaryot
Flechten
Photosynthese


Literatur:


Internet:


Letzte Aktualisierung: 10.05.2013



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