Biologielexikon

Alkaloide
Alkaloide sind stickstoffhaltige, basische, bitter schmeckende Pflanzeninhaltsstoffe. Die meisten von ihnen werden aus Aminosäuren synthetisiert. Viele Alkaloide wirken auf das zentrale Nervensystem und sind für den Menschen giftig.
Als erstes Alkaloid wurde im Jahre 1806 das Morphin aus der Schlafmohnpflanze isoliert. Es wird angenommen, dass Alkaloide von Pflanzen zum Schutz vor Tierfraß gebildet werden.

Zu den Alkaloiden werden inzwischen mehr als 10 000 Stoffe gezählt. Hierzu gehören unter anderem die folgenden, z. T. recht bekannten Stoffe: Atropin, Capsaicin, Chinin, Colchizin, Koffein, Nikotin, Solanin.





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Letzte Aktualisierung: 11.05.2013


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