Biologielexikon

Assimilationsstärke, primäre Stärke, transitorische Stärke
In Folge der Photosynthese kommt es im Licht innerhalb der Chloroplasten höherer Pflanzen zur Bildung von Stärke in Form linsenförmiger Stärkekörner, die vorübergehend in den Chloroplasten abgelagert werden. Diese Stärke bezeichnet man als Assimilationsstärke bzw. als primäre Stärke oder auch als transitorische Stärke (transitorisch: vorübergehend bzw. nur kurz andauernd).
Assimilationsstärke kann nach der Entfernung der Blattfarbstoffe (Extraktion der Blattfarbstoffe durch Alkohl, Aceton u. a.) mithilfe von Jod durch Blaufärbung nachgewiesen werden (Jod-Stärke-Reaktion).
Blätter, die längere Zeit im Dunkeln gehalten wurden und folglich fotosynthetisch inaktiv waren, enthalten keine Stärke, sodass in diesen Blättern auch keine Blaufärbung erfolgt.
Die Assimilationsstärke wird in der Regel nachts abgebaut und deren Mobilisierungsprodukte über das Phloem abtransportiert. Assimilationsstärke ist also ein vorläufiges Endprodukt der Photosynthese.




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Literatur:


Internet:


Letzte Aktualisierung: 16.06.2013


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