Biologielexikon

Blut-Hirn-Schranke (engl. blood-brain barrier)
Die Blut-Hirn-Schranke (kurz: BHS) hindert viele (auch natürlich) im Blut vorhandene Substanzen daran, ins Gehirn vorzudringen und dieses ggf. zu schädigen. Dieser Schutz hat nicht zuletzt deshalb große Bedeutung, weil sich die Nervenzellen des Gehirns nicht mehr teilen können, abgestorbene Zellen also nicht ersetzt werden könnten. Bei Neugeborenen und Säuglingen ist die Blut-Hirn-Schranke nicht voll ausgebildet. Giftstoffe wie z. B. Blei oder Morphin sind daher für das zentrale Nervensystem von Neugeborenen und Säuglingen erheblich giftiger als für Erwachsene.





Siehe auch unter:

Astrozyten
Gliazellen


Literatur:


Internet:


Letzte Aktualisierung: 08.07.2013



© Michael Koops www.biologie-lexikon.de 2016
Alle Angaben im Biologie-Lexikon sind ohne Gewähr. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere ist die elektronische Datenübernahme in jeder Form ohne Zustimmung des Autors ausdrücklich untersagt. Das Aufrufen von Seiten bzw. Inhalten des Biologie-Lexikons in fremden Framesets ist grundsätzlich nicht gestattet und verstößt gegen geltendes Recht.
Für den Inhalt verlinkter Seiten kann prinzipiell keine Verantwortung übernommen werden, da das Biologie-Lexikon auf den Inhalt dieser Seiten keinen Einfluss hat. Von anstößigen Inhalten der verlinkten Seiten jeglicher Art distanziert sich das Biologie-Lexikon jedoch ausdrücklich und bittet bei einer entsprechenden (fehlerhaften) Verlinkung um eine Nachricht an fehler{AT}biologie-lexikon{Punkt}de. Das Biologie-Lexikon bemüht sich, die Informationen fehlerfrei zur Verfügung zu stellen, übernimmt jedoch keinerlei Haftung für auftretende Unzulänglichkeiten. Das Biologie-Lexikon erhebt im rechtlichen Sinne keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Korrektheit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr kann nicht gegeben werden.

Datenschutzhinweis