Biologielexikon

Botulinumgift (Botulinumtoxin, Botulinustoxin) (engl. botulin, botulinal toxin)
Botulinumgift bzw. Botulinustoxin ist ein Nervengift (Neurotoxin), das in der Regel mit der Nahrung aufgenommen wird (Lebensmittelvergiftung), es ist aber auch eine Aufnahme mit der Atemluft möglich.

Botulinumgift wird von Bakterien der Art Clostridium botulinum in verderbendem Fleisch gebildet. Botulinumgift hemmt die Ausschüttung von Acetylcholin an den neuromuskulären Endplatten bei Mensch und Tier und verhindert so die Erregungsübertragung. In der Folge kann es durch die Aufnahme von Botulinumgift zum Tod durch Atemlähmung kommen.
Als früh auftretendes Symptom (Krankheitszeichen) gelten hängende Augenlider.

Botulinumgift ist eines der stärksten biologischen Gifte: Die tödliche Dosis für den Menschen liegt bereits bei 0,1 Mikrogramm. Mit nur 1 Gramm des Gifts könnten theoretisch etwa 10 Millionen Menschen getötet werden.







Siehe auch unter:

Neurotransmitter



Literatur:


Internet:


Letzte Aktualisierung: 08.07.2013



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