Biologielexikon

Chargaff-Regel (engl. Chargaff´s rule)
Der Biochemiker Erwin Chargaff konnte zeigen, dass die Basenverhältnisse in der DNA konstant sind: Die Zahl der Adenin-Basen entspricht einerseits ziemlich genau der Zahl der Thymin-Basen und die Zahl der Guanin-Basen andererseits ziemlich genau der der Cytosin-Basen. Kurz gefasst gilt für die Zahl der Basen in der DNA also: A = T und C = G; daraus lässt sich ableiten, dass (C + T) = (A + G). Diese regelhafte Verteilung der Basen in der DNA wird auch als "Chargaff-Regel" bezeichnet.
Adenin und Thymin einerseits und Cytosin und Guanin andererseits bezeichnet man als komplementäre Basen.





Siehe auch unter:

Basenpaarung
GC-Gehalt
genetischer Code
Universalität des genetischen Codes

Literatur:


Internet:



Letzte Aktualisierung: 19.01.2013



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