Biologielexikon

Ciliaten, Wimpertierchen, Wimpertiere (engl. ciliates)
Ciliaten sind einzelllige Organismen mit etwa einer Länge zwischen 50 und 300 Mikrometer (Ciliaten bestimmter Arten können sogar eine Länge von mehr als 1 Millimeter erreichen). Namengebend für die Ciliaten sind die Cilien (= Wimpern), die zum Teil den ganzen Zellkörper in Form eines Wimpernkleids umgeben ("holotriche Ciliaten" sind vollständig und gleichmäßig bewimpert). Die Wimpern dienen den Ciliaten zur Fortbewegung und zum Nahrungserwerb (allerdings tragen Ciliaten nicht zu jedem Zeitpunkt ihrer Entwicklung Cilien).
Neben den Cilien sind unter anderem folgende Merkmale für Ciliaten charakteristisch:

das Vorkommen zweier unterschiedlicher Zellkerne (so genannter Kerndualismus)
eine feste Plasmamembran mit darunter liegenden, stark abgeflachten Vakuolen (zusammen Pellicula genannt).

Die Fortpflanzung der Ciliaten kann a) geschlechtlich (als Konjugation) und b) ungeschlechtlich (als Querteilung oder Knospung) erfolgen. Ein allgemein bekannter und häufig im Unterricht behandelter Ciliat ist das Pantoffeltierchen (lat. Paramecium).







Siehe auch unter:

Hygrophyten
Wurzel


Literatur:


Internet:



Letzte Aktualisierung: 04.03.2013



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