Biologielexikon

Dichteanomalie des Wassers
Mit dem Begriff Dichteanomalie beschreibt man das ungewöhnliche Dichteverhalten von Wasser: So hat flüssiges Wasser bei 4 °C seine größte Dichte und ist damit nicht nur schwerer als Wasser höherer Temperatur, sondern auch schwerer als Wasser mit niedrigerer Temperatur. Bei allen anderen Stoffen (außer Wasser) nimmt die Dichte hingegen stets mit fallender Temperatur zu. Die Dichte von Wasser nimmt unterhalb von 4 °C hingegen "anomal" (entgegen dem normalen Verhalten anderer Stoffe) wieder zu - weshalb man von einer Dichteanomalie des Wassers spricht.
Infolge dieser Dichteanomalie frieren (tiefere) Gewässer nicht bis zum Grund zu (das schwerste Wasser mit einer Temperatur von 4 °C befindet sich am Boden des Gewässers!).





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Literatur:


Internet:



Letzte Aktualisierung: 09.01.2013



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