Biologielexikon

Exonuclease, Exonuklease (engl. exonuclease)
Nucleasen bauen DNA-Moleküle und/oder RNA-Moleküle ab. Unterschieden werden

1. Endonucleasen und
2. Exonucleasen.

Exonucleasen entfernen ein Nucleotid nach dem anderen vom Ende des Moleküls (Exonucleasen greifen das Molekül also nur von "außen" und nicht innerhalb des Moleküls an). Hierzu lösen die Exonucleasen die Phophodiesterbindungen auf, durch die die Nucleotide miteinander verbunden sind.

Bei Exonucleasen, die die DNA angreifen, kann unterschieden werden zwischen

a) Exonucleasen, die an beiden Strängen eines DNA-Moleküls angreifen, und
b) Exonucleasen, die nur einen Strang des doppelsträngigen DNA-Moleküls abbauen.


Wichtige Nucleasen in der Gentechnik sind die Restriktionsendonucleasen (= Restriktionsenzyme).





Siehe auch unter:

RNA



Literatur:


Internet:


Letzte Aktualisierung: 10.03.2013


© Michael Koops www.biologie-lexikon.de 2016
Alle Angaben im Biologie-Lexikon sind ohne Gewähr. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere ist die elektronische Datenübernahme in jeder Form ohne Zustimmung des Autors ausdrücklich untersagt. Das Aufrufen von Seiten bzw. Inhalten des Biologie-Lexikons in fremden Framesets ist grundsätzlich nicht gestattet und verstößt gegen geltendes Recht.
Für den Inhalt verlinkter Seiten kann prinzipiell keine Verantwortung übernommen werden, da das Biologie-Lexikon auf den Inhalt dieser Seiten keinen Einfluss hat. Von anstößigen Inhalten der verlinkten Seiten jeglicher Art distanziert sich das Biologie-Lexikon jedoch ausdrücklich und bittet bei einer entsprechenden (fehlerhaften) Verlinkung um eine Nachricht an fehler{AT}biologie-lexikon{Punkt}de. Das Biologie-Lexikon bemüht sich, die Informationen fehlerfrei zur Verfügung zu stellen, übernimmt jedoch keinerlei Haftung für auftretende Unzulänglichkeiten. Das Biologie-Lexikon erhebt im rechtlichen Sinne keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Korrektheit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr kann nicht gegeben werden.

Datenschutzhinweis