extrachromosomale Vererbung
Wörtlich übersetzt heißt extrachromosomale Vererbung etwa "Vererbung außerhalb der Chromosomen". Gemeint ist damit die Weitergabe von Erbgut, das sich außerhalb des Zellkerns einer Zelle befindet. Außerhalb des Zellkerns befindet sich Erbgut in den Plastiden und in den Mitochondrien. Zellen von Tieren und dem Menschen besitzen - im Unterschied zu pflanzlichen Zellen - nur Mitochondrien. Beim Menschen werden die Mitochondrien nur von der Mutter an die Kinder weitergegeben (Spermien sind viel kleiner als Eizellen und enthalten keine Mitochondrien).
Die extrachromosomale Vererbung gehorcht nicht den mendelschen Regeln.






Siehe auch unter:

Chromosom



Literatur:


Internet:



Letzte Aktualisierung: 29.04.2012





© Michael Koops www.biologie-lexikon.de 2016
Alle Angaben im Biologie-Lexikon sind ohne Gewähr. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere ist die elektronische Datenübernahme in jeder Form ohne Zustimmung des Autors ausdrücklich untersagt. Das Aufrufen von Seiten bzw. Inhalten des Biologie-Lexikons in fremden Framesets ist grundsätzlich nicht gestattet und verstößt gegen geltendes Recht.
Für den Inhalt verlinkter Seiten kann prinzipiell keine Verantwortung übernommen werden, da das Biologie-Lexikon auf den Inhalt dieser Seiten keinen Einfluss hat. Von anstößigen Inhalten der verlinkten Seiten jeglicher Art distanziert sich das Biologie-Lexikon jedoch ausdrücklich und bittet bei einer entsprechenden (fehlerhaften) Verlinkung um eine Nachricht an fehler{AT}biologie-lexikon{Punkt}de. Das Biologie-Lexikon bemüht sich, die Informationen fehlerfrei zur Verfügung zu stellen, übernimmt jedoch keinerlei Haftung für auftretende Unzulänglichkeiten. Das Biologie-Lexikon erhebt im rechtlichen Sinne keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Korrektheit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr kann nicht gegeben werden.

Datenschutzhinweis