Biologielexikon

Fitness ("Eignung")
In der Soziobiologie bzw. Evolutionsbiologie ist die Fitness ein Maß für den genetischen Beitrag eines Individuums zur nächsten Generation; oft vereinfacht angegeben als die Zahl der überlebenden Nachkommen, die ein Individuum hervorbringt. (Der soziobiologische bzw. evolutionsbiologische Begriff der Fitness meint also keinesfalls die körperliche Fitness eines Lebewesens!) Ob ein Individuum (besonders) "fit" ist, kann nicht isoliert betrachtet werden, sondern stets nur im Verhältnis zu anderen Individuen.

Es werden folgende Formen der Fitness unterschieden:

1. Direkte Fitness (auch Darwin-Fitness genannt): Durch eigene Fortpflanzung erzielte Fitness.
2. Indirekte Fitness: Durch Verwandtenunterstützung erreichte Fitness.
3. Gesamtfitness: Die Summe aus direkter und indirekter Fitness eines Individuums. (Auch hier gilt: Der soziobiologische Begriff der Fitness unterscheidet sich grundsätzlich von der Alltagsbedeutung "Fitness", der körperliche Fitness meint.)





Siehe auch unter:

survival of the fittest



Literatur:


Internet:



Letzte Aktualisierung: 07.03.2013




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