Biologielexikon

gelber Fleck (lat. Macula lutea)
In der Netzhautmitte des menschlichen Auges liegt der etwa 3 bis 5 mm große "gelbe Fleck", die Macula lutea. Im Zentrum des gelben Flecks befindet sich mit der im Durchmesser ca. 1,5 bis 1,7 mm großen Fovea centralis der Punkt des schärfsten Sehens, in dessen Mitte wiederum, mit 0,35 mm Durchmesser, die Foveola (das Sehgrübchen) liegt.
Die Gelbfärbung des gelben Flecks wird durch entsprechende Pigmente in verschalteten Nervenzellen bewirkt.

Die Fovea centralis ist ein querovaler, gefäßloser Bereich. Die Fovea centralis enthält ausschließlich Zapfen (110000 bis 115000). Um einen Gegenstand scharf zu sehen, dreht man das Auge so, dass das Bild des Gegenstands auf die Fovea centralis fällt.
Die Foveola enthält nur dichtgepackte Zapfen (dort sind nur Rot- und Grünzapfen) (ca. 25000 in der Foveola). Da die Zapfen hier freiliegen, fehlt an dieser Stelle auch die Gelbfärbung (die Foveola ist farblos).

Da Zapfen helleres Licht als Stäbchen benötigen, kann man im Dunkeln nicht scharf sehen und auch keine Farben erkennen ("Nachts sind alle Katzen grau.").






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Letzte Aktualisierung: 26.11.2012





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