Gürtelrose

Gürtelrose
Eine Gürtelrose ist eine Viruserkrankung. Verursacher der Gürtelrose ist das Windpockenvirus (Varicella-zoster-Virus). Die Bezeichnung Gürtelrose kommt daher, dass sich im Hüft-, Bauch- und unteren Rückenbereich mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen entwickeln. Diese Bläschen ziehen sich oft wie ein Gürtel um den Körper. Dass das Virus nur in diesem begrenzten Hautbereich Bläschen verursacht, liegt daran, dass das Virus in bestimmten Nervenknoten ruht, die nur ein bestimmtes Hautareal (also einen begrenzten Bereich der Haut) "versorgen". Das Virus "bewegt" sich von den Nervenknoten über die Nervenfasern in die Haut, wo es sich schnell vermehrt und in dem beschriebenen Bereich weiter ausbreitet. Auf dem betroffenen Hautareal bilden sich dann nach und nach Knötchen, aus denen sich die mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen entwickeln.

Die Gürtelrose ist zwar als Krankheit nicht übertragbar, das Windpockenvirus kann aber Windpocken bei den Menschen auslösen, die bislang von dieser Krankheit verschont geblieben sind. Die Gürtelrose "flammt" oft bei Menschen auf, die unter Stress stehen.





Letzte Aktualisierung: 19.03.2010



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