Biologielexikon

Hämatokrit, Hämatokritwert
Unter dem Hämatokrit (Hämatokritwert) versteht man den Anteil der Blutzellen und Blutkörperchen (also der "festen") Bestandteile am gesamten Blutvolumen (in %). Je höher der Wert ist, um so schlechter sind die Fließeigenschaften des Blutes. Bei Frauen liegt der normale Wert ca. zwischen 37 und 47 %, bei Männern ca. zwischen 42 und 52 %, bei Neugeborenen zwischen 45 und 65 %. Der zelluläre Anteil nimmt also im Durchschnitt ungefähr die Hälfte des Blutvolumens ein.
Der Hämatokrit kann Hinweise auf Erkrankungen geben, bei Anämien weist der H. z. B. niedrigere Werte auf als im Normalfall.






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Letzte Aktualisierung: 18.11.2012





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