Biologielexikon

Heterostylie, Verschiedengriffligkeit (engl. heterostyly)
= Verschiedenartigkeit der Griffel (die Griffel besitzen bei derselben Pflanzenart z. B. eine unterschiedliche Länge). Heterostylie tritt z. B. bei Primeln auf, die in bestimmten Blütentypen

- lange Griffel (mit kurzen Staubgefäßen) besitzen (= langgriffliger Blütentyp bzw. Langgriffelblüte) und in anderen Blüten
- kurze Griffel (mit langen Staubgefäßen) (= kurzgriffliger Blütentyp bzw. Kurzgriffelblüte).

Man sagt auch, dass die Blüten von Primeln heterostyl sind.

Die Heterostylie dient dazu, eine Selbstbestäubung und Selbstbefruchtung zu verhindern.





Siehe auch unter:

Art
Stempel


Literatur:

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F. Laibach: Die Heterostylie und ihre Bedeutung für die Pflanzenzüchtung. In: Der Züchter, 2. Jahrgang, Heft 5 , Mai 1930, S. 113-120

Internet:



Letzte Aktualisierung: 27.12.2012



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