Biologielexikon

Kerndualismus
Unter Kerndualismus versteht man das Vorkommen zweier unterschiedlicher Zellkerntypen. Kerndualismus gibt es bei fast allen Ciliaten (Wimpertierchen) und bei einigen Foraminiferen. Einer dieser Zellkerne ist zumeist klein und dient der Fortpflanzung (generativer Kern oder generativer Mikronucleus), der andere ist zumeist groß und steuert den Stoffwechsel der Zelle (somatischer Kern oder somatischer Makronucleus). Der somatische Kern enthält wesentlich mehr DNA als der generative Kern. Ohne den somatischen Kern ist die Zelle nicht lebensfähig.





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Literatur:


Internet:



Letzte Aktualisierung: 27.12.2012



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