Biologielexikon

Panmixie ("Zufallspaarung" - griech. "pan": jeder, "migras": vermischt) (engl. panmixia, panmixis)
Als Panmixie bezeichnet man den theoretischen Fall, dass alle geschlechtsreifen Individuen einer Population die gleiche Paarungswahrscheinlichkeit untereinander haben - sich die Individuen also zufällig und wahllos miteinander paaren. In der Folge würde dies zu einer rein zufälligen Durchmischung der Erbanlagen innerhalb der Population führen.
Panmixie stellt einen theoretischen Idealfall dar, da unter natürlichen Bedingungen verschiedenste Faktoren einer rein zufälligen Paarung innerhalb der Population entgegenstehen, z. B. räumliche Entfernung oder erblich festgelegte Partnerwahlpräferenzen(Bevorzugung von Partners mit bestimmten Merkmalen bzw. Eigenschaften).





Siehe auch unter:





Literatur:


Internet:



Letzte Aktualisierung: 09.05.2013



© Michael Koops www.biologie-lexikon.de 2016
Alle Angaben im Biologie-Lexikon sind ohne Gewähr. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere ist die elektronische Datenübernahme in jeder Form ohne Zustimmung des Autors ausdrücklich untersagt. Das Aufrufen von Seiten bzw. Inhalten des Biologie-Lexikons in fremden Framesets ist grundsätzlich nicht gestattet und verstößt gegen geltendes Recht.
Für den Inhalt verlinkter Seiten kann prinzipiell keine Verantwortung übernommen werden, da das Biologie-Lexikon auf den Inhalt dieser Seiten keinen Einfluss hat. Von anstößigen Inhalten der verlinkten Seiten jeglicher Art distanziert sich das Biologie-Lexikon jedoch ausdrücklich und bittet bei einer entsprechenden (fehlerhaften) Verlinkung um eine Nachricht an fehler{AT}biologie-lexikon{Punkt}de. Das Biologie-Lexikon bemüht sich, die Informationen fehlerfrei zur Verfügung zu stellen, übernimmt jedoch keinerlei Haftung für auftretende Unzulänglichkeiten. Das Biologie-Lexikon erhebt im rechtlichen Sinne keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Korrektheit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr kann nicht gegeben werden.

Datenschutzhinweis