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Biologielexikon

Quastenflosser (Latimeria)
Der Quastenflosser wurde bis zum Jahre 1938 für ausgestorben gehalten. 1938 wurde vor der Küste von Madagaskar dann ein Quastenflosser gefangen und zu der Museumskuratorin Frau Latimer gebracht. Zu Ehren von Frau Latimer erhielt dieser Quastenflosser dann den lateinischen Namen "Latimeria". Seitdem hat man den Quastenflosser vielfach aus Tauchbooten beobachtet und gefilmt und so seine Lebensweise erforscht. Er lebt in 150 bis 700 m Tiefe u. a. vor den Großen Komoren (zwischen der Ostküste Afrikas und Madagaskar gelegen). Beim Quastenflosser werden die Eier im Körper entwickelt, so dass im Mutterleib die bereits fertigen Jungtiere schlüpfen.
Den Namen "Quastenflosser" erhielt diese Tiergruppe, weil einige ihrer Flossen gestielt sind und quastenförmig aussehen. Die Schwanzflosse ist stets dreigeteilt, und der mittlere Teil ragt wie eine Quaste oder ein Pinsel heraus. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich aus ähnlichen Flossen die Beine der ersten Amphibien (Lurche) entwickelt haben. Die Schwimmblase der fossilen Quastenflosser könnte zudem ein Vorläufer der Lunge der Amphibien gewesen sein. Der Quastenflosser ist 150 cm lang und lebt räuberisch.

Die fossilen Vertreter des Quastenflosser lebten im Devon. Da es zwischen den ältesten als Fossil erhaltenen Vertretern des Devons und dem heutigen Quastenflosser kaum einen morphologischen Unterschied gibt, wird der Quastenflosser auch als "lebendes Fossil" bezeichnet.





Siehe auch unter:

Brückentier



Literatur:


Internet:


Letzte Aktualisierung: 08.07.2013



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