Biologielexikon

Robben
Robben bilden in der Tiersystematik eine Unterordnung der Raubtiere. Innerhalb dieser Unterordnung werden 2 Überfamilien mit insgesamt 3 Familien unterschieden:

1. die Ohrenrobbenartigen (Otarioidea) mit den Familien der Ohrenrobben (Otariidae) und Walrosse (Odobenidae)
2. die Hundsrobben = Seehunde (Phocoidea) mit der (gleichnamigen) einzigen Familie der Hundsrobben = Seehunde (Phocidae)

Insgesamt umfasst die Unterordnung der Robben 34 lebende Arten: Die Familie der Ohrenrobben umfasst hiervon 14 Arten, die Walrosse 1 Art, die Hundsrobben (= Seehunde) 19 Arten.

Robben können sich mit ihrem stromlinienförmigen Körper im Wasser mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Kilometern pro Stunde fortbewegen. Robben verschiedener Arten sind zudem in der Lage mehrere hundert Meter tief zu tauchen (den Rekord hält die Weddell-Robbe, die 700 Meter tief tauchen kann). Je nach Art, Alter und Geschlecht erreichen die Robben eine Körperlänge von 1,2 bis 5 Meter und ein Gewicht von 50 kg bis 4000 kg. In der freien Natur erreichen Robben ein Lebensalter zwischen 15 und 30 Jahren, in Gefangenschaft ist eine Robbe sogar 41 Jahre alt geworden.
Die Nahrung der Robben besteht im Wesentlichen aus Fischen, Krebsen, Meeresvögeln, Muscheln und Tintenfischen. Anders als andere carnivore Tiere besitzen Robben einen sehr langen Darm - der Grund hierfür ist noch nicht geklärt.





Siehe auch unter:

Geschlechtsdimorphismus
Heuler
Seehundstaupe


Literatur:


Internet:


Letzte Aktualisierung: 12.03.2013


© Michael Koops www.biologie-lexikon.de 2016
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