Biologielexikon

Stärke, pflanzliche Stärke (engl. starch)
Stärke ist ein Polysaccharid pflanzlicher Herkunft. Stärke dient den Pflanzen als Energiespeicher (Stärke ist das wichtigste Reservekohlenhydrat der Pflanzen). Stärke ist in Wasser nahezu unlöslich, sodass Stärke - im Unterschied zu Glucose - osmotisch unwirksam ist (> Osmose). Aus diesem Grund wird Glucose in Pflanzenzellen in Stärke umgewandelt.
Man unterscheidet 2 grundsätzliche Komponenten der Stärke: a) Amylose und b) Amylopektin. Stärke besteht zu ca. 20 bis 30 Prozent aus Amylose und zu ca. 70 bis 80 Prozent aus Amylopektin - Amylopektin stellt also den Hauptbestandteil der Stärke dar. Amylopektin ist wasserunlöslich, während Amylose wasserlöslich ist.
Zum Nachweis von Stärke (z. B. aus Kartoffelknollen) dient zumeist eine Jodjodkalium-Lösung, die zu einer blauen, blauvioletten oder auch tiefblauen Färbung der Stärke führt.

Dem Menschen dienen vor allem Mais, Kartoffeln (Kartoffelknollen) und Weizen als pflanzliche Stärkequellen. Kartoffeln (Kartoffellknollen) haben einen Stärkegehalt von ca. 17 Prozent, Mais einen zwischen 60 und 70 Prozent. Stärke ist der Hauptbestandteil des Mehls.





Siehe auch unter:

Assimilationsstärke Assimilationsstärke
Dextrine Dextrine
Glykogen Glykogen ("tierische Stärke")
Lugolsche Lösung Lugolsche Lösung
Photosynthese Photosynthese
Plastiden Plastiden

Literatur:


Internet:



Letzte Aktualisierung: 23.02.2013



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