Transposons (springende Gene, bewegliche Gene, mobile Gene)(engl. transposable elements (TEs), jumping genes) Als Transposons bzw. "springende" Gene bezeichnet man Gene, die von einer Position in den Chromosomen an eine andere "springen", also ihre Position verändern können. Transposons wurden von Barbara McClintock an der Maispflanze (lat. Zea mays) Ende der 1940er Jahre entdeckt. McClintock zeigte mit ihrer Forschungsarbeit, dass die Position von Genen im Erbgut nicht unveränderlich ist (wie man bis dahin annahm), sondern dass das Erbgut in seiner Anordnung neu organisiert werden kann. Wie man inzwischen weiß, kommen Transposons bei Prokaryoten und Eukaryoten vor, und es können bei einigen Tieren und Pflanzen sogar mehr als 10 % des Erbguts aus Transposons bestehen. Für ihre Entdeckung erhielt McClintock 1983 den Nobelpreis.
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