Biologielexikon

Vakuole (Zellsaftraum, Zellsaft-Vakuole)
Vakuolen sind Zellräume (so genannte Zisternen) der pflanzlichen Zelle. Sie enthalten den "Zellsaft" und dienen der Pflanze damit u. a. als Wasserreservoir (Wasservorrat). Sie dienen zudem der Speicherung von Stoffen.
Eine wesentliche Aufgabe der Vakuolen - besonders bei krautigen Pflanzen - besteht darin, pflanzlichen Zellen Stabilität zu verleihen (Aufbau von Turgor im Zusammenspiel mit der Zellwand).
Vakuolen sind von einer einfachen Membran umgeben, die man Tonoplast nennt. Vakuolen entstehen aus abgeschnürten Vesikeln des ER.

Die Zusammensetzung des Zellsaftes ist zumeist art- und gewebespezifisch.
Große Zentralvakuolen findet man nur in voll ausgebildeten Pflanzenzellen - sie entstehen dadurch, dass mit vermehrter Wasseraufnahme kleinere Vakuolen immer weiter miteinander verschmelzen - bis letztlich nur noch eine große, den überwiegenden Teil des Zellraums einnehmende Vakuole (die Zentralvakuole) vorhanden ist.

Die Gesamtheit aller Vakuolen einer Zelle bezeichnet man als Vakuom.





Siehe auch unter:

Hygrophyten Zellorganellen
Wurzel


Literatur:


Internet:



Letzte Aktualisierung: 13.02.2013



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