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Biologiestudium bzw. Ausbildung

Breed

Einfacher Mehrzeller
#1
Zunächst einmal ein Hallo in die Runde :D

Ich beschäftige mich seit ca. einer Woche intensiv mit der Frage was ich nach der Schule machen soll.
Am liebsten würde ich Biologie, vorzugsweise in Heidelberg :), Studieren doch ich habe da so meine Zweifel was meine NC angeht, welcher wahrscheinlich so zwischen 2,5 - 2,7 liegen wird.

Auch wenn ich keinen Bio LK habe (sondern Mathe und Chemie) habe ich trotzdem großes Interesse an einem Biologiestudium und habe nach alternativen vor dem Studium gesucht und bin auf Ausbildungen gestoßen.

Nun meine Frage:
Ich habe überwiegend gelesen das Personen, die eine Ausbildung vor dem Studium machen sich meistens für eine Ausbildung zum BTA entscheiden
Bei mit um die Ecke ist Miltenyi Biotec GmbH ansässig, die im Moment Auszubildende Biolaboranten suchen.
Also frage ich mich ob es einen Unterschied macht ob ich zu einem BTA oder Biolaboranten ausgebildet werde.
Des Weiteren würde ich gerne eure Meinung wissen, ob sich der Zeitaufwand überhaupt lohn.
Sind ja immerhin 3,5 bis 2 Jahre.

Ich hoffe ich mülle euch hier nicht zu :D

Aber eine weitere Frage währe, wenn ich mich jetzt doch nicht bewerben sollte und ich keinen Studienplatz bekomme was ich dann noch machen kann ... oder hätte ich dann noch Zeit um mich zu bewerben???
Und ob die Uni angeben kann bzw. es tut wie lange ich auf einen Studienplatz warten müsste damit man weiß ob sich eine Ausbildung lohnt.


Würde mich sehr über jede Art von Antwort freuen
Danke
 

Elsi

Moderator
Moderator
#2
Hmmm also wenn du dir relativ sicher bist dass du Bio studieren willst sähe ich ehrlich gesagt keinen Grund dafür, dass du eine Ausbildung machst. Es sei denn dein NC wäre nicht gut genug. Die Leute bei mir, die vorher ne Ausbildung gehabt haben waren zwar im praktischen etwas besser drauf weil sie einige Sachen schon mal gemacht hatten, aber der Vorsprung war, wie ich finde nicht soooo groß. Also ich würd meine Zeit nicht damit "vergeuden" aber ich hab selbst auch keine Ausbildung gemacht vor dem Studium, darum weiß ich nicht wie man das dann sieht.
 

Breed

Einfacher Mehrzeller
#3
Danke Elsi
Ich werde wahrscheinlich versuchen direkt an der Uni aufgenommen zu werden.
Wobei ich heute von einem Mitschüler gehört habe, dass in Heidelberg nur die absoluten Freaks (sorry für die Wortwahl) mit einem Durchschnitt von nicht schlechter als 1,5 sind.
Das macht mir jetzt doch schon ein bisschen Angst :confused:
Ist das denn wirklich so ??
 

Elsi

Moderator
Moderator
#4
Hmm also ich weiß dass Heidelberg in der Krebsforschung einen guten Ruf hat und auch bei anderen Gebieten gut dasteht. Aber auch davon würd ich mich wieder nicht abschrecken lassen. Meine Abiturnoten waren nich so gut wie meine Noten nachher im Studium. Es kann natürlich sein dass es dann schwerer wird einen Platz zu bekommen aber versuchen würd ich es trotzdem.
 

Breed

Einfacher Mehrzeller
#5
Ich habe die Tage noch mal im I-net nach Infos zu Ausbildungen und Biologiestudiengängen gesucht und dabei bin ich auf eine ziemlich interessante Sache gestoßen.

Die Rheinische Akademie Köln ( www.rak.de ) bietet eine Ausbildung zum Biologisch-technische Assistenten an.
Das Besondere dabei ist, dass man eine Akkreditierung für die Uni bekommt, mit Hilfe derer man sein Studium um 2 Semester verkürzen kann. :confused:
Ich wollte mal nachfragen ob jemand schon mal davon gehört oder damit Erfahrung gemacht hat.

Danke :D
 

Convenience

Säugetier: Eutheria
#6
Breed;9981 hat geschrieben:
Danke Elsi
Ich werde wahrscheinlich versuchen direkt an der Uni aufgenommen zu werden.
Wobei ich heute von einem Mitschüler gehört habe, dass in Heidelberg nur die absoluten Freaks (sorry für die Wortwahl) mit einem Durchschnitt von nicht schlechter als 1,5 sind.
Das macht mir jetzt doch schon ein bisschen Angst :confused:
Ist das denn wirklich so ??

Lass dich davon auf keinen Fall abschrecken. Du kommst sicher nicht im Hauptverfahren rein, aber im Nachrückverfahren hat man häufig noch eine gute Chance! Außerdem solltest du dich unbedingt informieren, wie das an der Uni mit Losverfahren aussieht. Dafür muss man sich meistens noch mal extra bewerben, was die meisten nicht machen, so dass deine Chancen dann nochmal steigen. Allerdings hat das Semester dann meist schon angefangen, aber das kann man ja immernoch nachholen.

Und dass deine Mitstudenten dann alle unglaublich schlau sein sollen, davon würde ich mich auch nicht beeindrucken lassen. Studium ist etwas ganz anderes als Schule.
 
#8
biologische berufsausbildung

Hey!

Ich bin momentan in der 13 und stehe vor der gleichen Frage: Was tun, wenn der NC zu hoch ist? BTA?

Und ich bin tatsächlich auch auf die selbe Internetseite gestoßen wie "Breed" (www.rak.de) ... Meint ihr denn nicht, dass das 'ne gute Idee sein könnte? Zumal, wenn man wie ich, nie zuvor Chemie hatte und zudem auch noch relativ unbegabt in Mathe... Ich dachte mir, ich könnte einiges nachholen...?

Ich liebe Bio und will's unbedingt studieren-hab Bio LK und bin auch ziemlich gut. Nur habe ich die Sorge, dass mir meine mangelnden Chemie-Kenntnisse zum Verhängnis werden könnten...

Mit wie viel Wartezeit muss man denn rechnen, wenn man sich notenmäßig irgendwo im 2er-Bereich befindet?

Eure Meinung dazu?
 

Convenience

Säugetier: Eutheria
#9
boesesjunges;10060 hat geschrieben:
Hey!

Ich bin momentan in der 13 und stehe vor der gleichen Frage: Was tun, wenn der NC zu hoch ist? BTA?

Und ich bin tatsächlich auch auf die selbe Internetseite gestoßen wie "Breed" (www.rak.de) ... Meint ihr denn nicht, dass das 'ne gute Idee sein könnte? Zumal, wenn man wie ich, nie zuvor Chemie hatte und zudem auch noch relativ unbegabt in Mathe... Ich dachte mir, ich könnte einiges nachholen...?

Ich liebe Bio und will's unbedingt studieren-hab Bio LK und bin auch ziemlich gut. Nur habe ich die Sorge, dass mir meine mangelnden Chemie-Kenntnisse zum Verhängnis werden könnten...

Mit wie viel Wartezeit muss man denn rechnen, wenn man sich notenmäßig irgendwo im 2er-Bereich befindet?

Eure Meinung dazu?
Ich hatte auch kein Chemie in der Oberstufe und bin an die Uni gegangen und wusste nichtmal, was ein Mol ist. Ich konnte Protokolle schreiben und Flammen färben und das war's an chemischen Vorkenntnissen. Jetzt habe ich meinen Bachelor in Umweltwissenschaften im Bereich Chemische Ökologie abgeschlossen und studiere im Master mit Schwerpunkt Umweltchemie/Toxikologie. Es ist also garnicht so schwer, wie man immer denkt. ;) Ich gebe zu, die Grundlagen fehlen mir teilweise immer noch und manches muss man sich dann doch auch einmal mehr erklären lassen/nachlesen und gerade am Anfang muss man etwas fleißiger (und frustrationstolleranter) sein, als andere, aber das ist durchaus schaffbar. Wenn du wirklich Bio studieren willst und darin bisher gut warst, solltest du dich von dem chemischen Teil meiner Meinung nach nicht in's Boxhorn jagen lassen. Eigentlich ist Chemie ja auch nur Bio und andersrum. ;) Wegen Mathe solltest du dich mal schlau machen, wieviel Mathe bei den Unis jeweils zum Biostudium gehört und wie schwer das ist. (Am Besten mal bei den Bio-Fachschaften nachfragen - das sind ältere Studenten, die da ihren persönlichen Eindruck weitergeben können) Da gibt es nämlich von Uni zu Uni unterschiede.

Deine Chancen auf einen Studienplatz hängen davon ab, wo du dich bewirbst. Wenn du dich an vielen verschiedenen Unis bewirbst und einen NC im oberen Zweierbereich hast, könnte ich mir vorstellen, dass deine Chancen im Nachrückverfahren garnicht sooo schlecht sind.
Falls es Unis gibt, wo du im Sommersemester einsteigen kannst, steigen da deine Chancen auch nochmal ein bisschen, weil sich da nicht so viele bewerben. Und wie gesagt: Losverfahren nicht verpassen!
 
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