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Kühe als Klimakiller?

Beitrag in 'Ökologie, Umweltbiologie' erstellt von chris___, 27/7/12.

  1. chris___ Einzeller

    Hallo,

    man liest immer wieder darüber, dass Kühe einen großen Beitrag zur Klimaerwärmung beitragen, da sie große Mengen an Methan ausstoßen das einerseits selbst als Klimagas wirkt und außerdem durch seinen Zerfall CO2 entsteht.
    Wir wissen alle, dass der CO2 gehalt der Luft steigt und das daran liegt, dass das über jahrtausendlang "gespeicherte" CO2 in form von erdöl oder auch wäldern freigesetzt wird.
    Betrachten wir eine Kuh, so wird dieser extra angebautes fressen verfüttert. in diesem fressen, zum beispiel getreide ist auch "CO2" gespeichert, da die pflanze zum erzeugen ihrer stärke/zucker und ähnlichem CO2 verwertet.
    das co2 das eine Kuh also ausstößt muss doch dann der menge an gespeichertem CO2 entsprechen welches die Nutzpflanze vorher aus der Luft gewonnen hat?
    entspricht dann nicht der effektive CO2 ausstoß der Viehhaltung dem ausstoß vom verbrennen von Öl(für zb dem transport) und dem abholzen der wälder?
    Meine Frage besteht darin, ob dieser Gedankengang richtig ist oder ob ich etwas wichtiges außer acht gelassen habe
  2. Joffi Moderator

    In der Tat wird beim CO2-Ausstoß in der Regel alles CO2 ignoriert, das nur gerade mal schnell durch die Vegetation zirkuliert. Wenn ich also Holz verbrenne, setze ich zwar CO2 frei, aber vollkommen klimaneutra, denn das ist ja auch gerade erst dort fixiert worden und verschwindet im nächsten Baum, der jetzt dort wächst.Diese Gleichung ändert sich erst, wenn der Wald komplett abgeholzt und nicht wieder aufgeforstet würde.
    Das gleiche gilt natürlich auch für Tierfutterpflanzen: Das gesamte CO2, dass ein Rind ausstösst, ist vollkommen klimaneutral und "gilt nicht". Das Methan ist da anders, weil es ein viel effektiveres Klimagas ist (mehr als 20mal verglichen mir CO2) und auch nicht in Form von Methan in gleicher Menge aus der Atmosphäre entnommen wurde.

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