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Zellorganellen und Strukturen einer pflanzlichen Zelle

  • Hat das Thema erstellt Bine79
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B

Bine79

Gast
#1
Hallo,

kann sich mal jemand meine Lösung zur folgenden Aufgabenteilen (ich schreibe zur Aufgabe gleich meine Lösung mit hin) ansehen und evtl. verbessern bzw. Verbesserungsvorschläge machen.

Danke schon mal im Voraus.

Gruß Bine

Jede Zelle beinhaltet eine Reihe unterschiedlicher Zellorganellen.

a) Nennen Sie die Zellorganellen und Strukturen einer pflanzlichen Zelle, die man unter dem Elektronenmikroskop erkennen kann

Unter dem Elektronenmikroskop sind folgenden Zellorganellen und Strukturen einer pflanzlichen Zelle erkennbar:-Zellkern (Nucleus)
-Ribosomen
-Golgi-Apparat
-Plasmalemma (Biomembran)
-Zellwand
-Plastiden (Chloro-, Chromo-, Leukoplasten)
-Kernkörperchen Nucleoli)
-Kernplasma
-ER (endoplasmatische Retikulum)
-Mitochondrien
-Vakuole
-Zellplasma (Cytoplasma)


b) Beschreiben Sie ausführlich Aufbau und Funktion des Zellkerns.

Der Zellkern ist farblos, meistens kugel- bis linsenförmig und das größte Zellorganell. Er besteht aus der doppelwandigen Kernkülle, dem Kernplasma, den Kernkörperchen und dem Chromatin.

Der Zellkern wird von einer Doppelmembran umschlossen. Der Stoffaustausch zwischen Kern und Cytoplasma erfolgt über die kreisförmigen Kernporen. Außerdem geht der Zwischenraum der beiden Membranen (perinuklearer Raum) direkt ins ER (ein Kanalsystem) über. Es durchzieht die gesamte Zelle und steht mit Nachbarzellen in Verbindung. Im Bereich der Kernpore gehen äußere und innere Kernmembran ineinander über. Sie fungieren als Tore und erlauben den Transport von bestimmten Molekülen (z.B. die m-RNA) in und aus dem Zellkern. Kernplasma ist der Inhalt des Zellkerns der von der Kernhülle umschlossen wird. Erkennbar sind die Kernkörperchen (Nukleoli). Oft sind zwei Nukleoli im Kern enthalten. Sie dienen der Synthese von ribosomaler RNA (r-RNA) und ribosomalen Proteinen und damit zur Synthese der Ribosomenuntereinheiten. Die Kernkörperchen sind Bestandteil des genetischen Apparats. Das Chromatin besteht aus Desoxyribonukleinsäure (DNA) und Proteinen. Zur Zellteilung verdichtet sich das Chromatin zu den Chromosomen.

Der Zellkern hat die Funktion der Steuerung der Zelle (Steuerzentrum). Er enthält die Erbinformation (DNA) einer Zelle. Das genetische Material liegt in Form von Chromosomen vor, die jedoch nur während der Zellteilung als solche erkennbar sind. In der übrigen Zeit erscheint das Chromatin als unstrukturierte Masse. Der Zellkern steuert alle Stoffwechselprozesse innerhalb einer Zelle und bildet die Ribosomen.


c) Beschreiben Sie kurz den Feinbau der DNA.

Die DNA ist ein doppelsträngiges, strickleiterförmig gebautes Riesenmolekül. Die Strickleiter ist wie eine Wendeltreppe gebaut. Die Holme der Leiter bilden Phosphorsäurereste und Desoxyribose, die Sprossen werden von den alternierenden Basen (Adenin – Thymin und Guanin – Cytosin) gebildet. Die Basen werden durch Wasserstoffbrückenbindungen zugeordnet. Bei Zellteilungsvorgängen wird die Erbsubstanz verdoppelt (identische Reduplikation). Der Doppelstrang wird enzymatisch reißverschlussartig geöffnet und freie Nukleotide lagern sich mit ihren komplementären Basen an. Diese werden dann enzymatisch verknüpft. Der neue Doppelstrang besteht zur Hälfte aus altem und neuem Material.
 
#2
hi
alles ganz gut, soweit ich es beurteilen kann,
die Nukleotide lagern sich aber nicht selbst an, sondern werden auch enzymatisch "aktiv gelagert".

Grüßis Mysiunia
 
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