Robertsonsche Translokation
Robertsonsche Translokation
Von einer Robertsonschen Translokation spricht man, wenn bei zwei akrozentrischen Chromosomen die kurzen Arme "abbrechen" und diese beiden Chromosomen an den Bruchstellen in der Nähe des Zentromers miteinander verschmelzen. Beim Menschen gehören die Chromosomen 13, 14, 15, 21, 22 zu den akrozentrischen Chromosomen. Am häufigsten betroffen sind beim Menschen die Chromosomen 13 und 14, d. h.: 13 und 14 verschmelzen an den Bruchstellen miteinander. Das Ergebnis dieser Verschmelzung ist ein metazentrisches Chromosom. Die beiden kurzen Arme können sich ebenfalls miteinander verbinden, dieses kleine Chromosomenstück geht jedoch meist verloren. In der Regel hat der Verlust dieser kleinen Menge genetischer Information keine Auswirkungen auf den Phänotyp.





Letzte Aktualisierung: 16.03.2009





© Michael Koops www.biologie-lexikon.de 2016
Alle Angaben im Biologie-Lexikon sind ohne Gewähr. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere ist die elektronische Datenübernahme in jeder Form ohne Zustimmung des Autors ausdrücklich untersagt. Das Aufrufen von Seiten bzw. Inhalten des Biologie-Lexikons in fremden Framesets ist grundsätzlich nicht gestattet und verstößt gegen geltendes Recht.
Für den Inhalt verlinkter Seiten kann prinzipiell keine Verantwortung übernommen werden, da das Biologie-Lexikon auf den Inhalt dieser Seiten keinen Einfluss hat. Von anstößigen Inhalten der verlinkten Seiten jeglicher Art distanziert sich das Biologie-Lexikon jedoch ausdrücklich und bittet bei einer entsprechenden (fehlerhaften) Verlinkung um eine Nachricht an fehler{AT}biologie-lexikon{Punkt}de. Das Biologie-Lexikon bemüht sich, die Informationen fehlerfrei zur Verfügung zu stellen, übernimmt jedoch keinerlei Haftung für auftretende Unzulänglichkeiten. Das Biologie-Lexikon erhebt im rechtlichen Sinne keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Korrektheit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr kann nicht gegeben werden.

Datenschutzhinweis