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Warum überlebt das größere Kind beim Ertrinken?

#1
Hallo community,
folgende Aufgabe stellte uns unsere Biolehrerin:
Im Winter klettern zwei Kinder, eins jünger und kleiner als das andere, auf einen zugefrorenen See. Jedoch stürzen beide ein und das größere ertrinkt. Warum ertrinkt nicht das kleinere? Begründet dies nach ökologischen Aspekten.

Nun ist mein Problem, dass nach den Regeln die wir bisher hatten (Bergmann' und Allen'sche Regel, RGT Regel, Pessimismusgesetz / Gesetz vom Minimum) oder auch nach den bisher behandelten Aspekten (Akklimatisation, ökologische Potenz, usw.) sich das mehr für die These, dass das kleine Kind ertrinkt, ausspricht.
Ich hab jetzt höchstens & in letzter Verzweiflung noch die Theorie, dass bei dem größeren Kind eine Denaturierung durch die Kälte usw. der Eiweißstrukturen viel länger dauert als beim kleinen Kind und natürlich noch Faktoren wie Größe, Stärke, Durchhaltevermögen eine Rolle spielen und das Temperaturminimum viel niedriger ist als beim Kleinkind, dementsprechend es also mehr Kälte aushalten kann.
Außerdem arbeitet noch der Stoffwechsel wesentlich länger. Auch, dass aufgrund des Ertrinken der osmanischer Gradient zwischen hypotoner Flüssigkeit - das Süßwasser - und Blut länger braucht, bis es die Lungen austrocknet und somit das Atmen erschwert wird, wäre eine Theorie.

Ist das völliger Blödsinn oder nicht? Was sagt ihr? oder habt ihr eine komplett andere Erklärung?
Vielen Dank im voraus!

Diana
 
#2
Meine Idee wäre gewesen, dass das kleinere Kind eine geringere Oberfläche hat und dadurch nicht so schnell auskühlt, siehe Ohren des Polarfuches, im Vergleich zu denen des Wüstenfennek, was mir aber seeeehr weit hergeholt wirkt.....Aber da dir bis jetzt noch keiner geantwortet hat, dachte ich naja..vielleicht hilfts weiter..
 
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