Biologielexikon

Malaria (kaltes Fieber, Sumpffieber, Wechselfieber)
Malaria ist eine Krankheit des tropischen und subtropischen Bereichs (mit Ausnahme Australiens), die nach wie vor eines der größten Probleme der Menschheit darstellt. Infolge der weltweiten Klimaveränderungen kann die Malaria auch in derzeit nicht betroffenen Regionen neu ausbrechen.
Die Krankheit wird durch den Befall mit Protozoen der Gattung Plasmodium verursacht (Plasmodien gehören zu den Einzellern). Vier humanpathogene Arten von Plasmodium sind von Bedeutung:

- Plasmodium malariae (Erreger der Malaria quartana).
- Plasmodium vivax (Erreger der Malaria tertiana)
- Plasmodium ovale (Erreger der Malaria tertiana)
- Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica, auch Falciparum-Malaria genannt).

Übertragen werden die Protozoen durch die weibliche Anophelesmücke, und vorzugsweise nachts und in der Dämmerung.
Der Mensch stellt jedoch lediglich den Zwischenwirt dar, Hauptwirt ist die weibliche Anophelesmücke.
Malaria heißt wörtlich übersetzt so viel wie "schlechte Luft" - da man die Erkrankung zunächst auf die in Sumpfgebieten herrschende "schlechte Luft" zurückführte (daher stammt auch der Name "Sumpffieber"). Gegen Malaria gibt es bislang keinen wirksamen Impfstoff. Es gilt daher in erster Linie, Insektensticke durch vorbeugende Maßnahmen zu verhindern.




Siehe auch unter:

DDT
Infektionskrankheit
Resistenz
Wirt


Literatur:


Internet:

-Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG)


Letzte Aktualisierung: 10.05.2013



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