Ruhepotenzial, Ruhemembranpotenzial (engl. resting potential)
Der elektrische Potentialunterschied zwischen äußerer Umgebung und Innerem einer Nervenfaser, wenn diese keine Signale weiterleitet. Das Ruhepotenzia variiert je nach Tierart zwischen minus 60 und minus 90 Millivolt. Das Ruhepotenzial kommt zustande, weil die Körperflüssigkeit außerhalb der Zellen in elektrischer Hinsicht neutral ist, hingegen das Innere der Zellen eine negative Spannung (von ca. minus 60-90 Millivolt) aufweist.
Dass das Ruhepotenzial negativ ist, liegt hauptsächlich daran, dass die Zellmembran selektivpermeabel ist (nur bestimmte Ionen durchlässt): So lässt die Membran K+-Ionen nach außen passieren, hält negativ geladene Protein-Ionen dagegen im Inneren der Zelle zurück.






Siehe auch unter:

Aktionspotenzial
Neuron


Literatur:


Internet:



Letzte Aktualisierung: 29.04.2012





© Michael Koops www.biologie-lexikon.de 2016
Alle Angaben im Biologie-Lexikon sind ohne Gewähr. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere ist die elektronische Datenübernahme in jeder Form ohne Zustimmung des Autors ausdrücklich untersagt. Das Aufrufen von Seiten bzw. Inhalten des Biologie-Lexikons in fremden Framesets ist grundsätzlich nicht gestattet und verstößt gegen geltendes Recht.
Für den Inhalt verlinkter Seiten kann prinzipiell keine Verantwortung übernommen werden, da das Biologie-Lexikon auf den Inhalt dieser Seiten keinen Einfluss hat. Von anstößigen Inhalten der verlinkten Seiten jeglicher Art distanziert sich das Biologie-Lexikon jedoch ausdrücklich und bittet bei einer entsprechenden (fehlerhaften) Verlinkung um eine Nachricht an fehler{AT}biologie-lexikon{Punkt}de. Das Biologie-Lexikon bemüht sich, die Informationen fehlerfrei zur Verfügung zu stellen, übernimmt jedoch keinerlei Haftung für auftretende Unzulänglichkeiten. Das Biologie-Lexikon erhebt im rechtlichen Sinne keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Korrektheit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr kann nicht gegeben werden.

Datenschutzhinweis