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Joffi

Moderator
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Hi! Auf der Y-Achse haben wir das Redoxpotential. Vereinfacht ist das Redoxpotential ein Maß dafür, wie gerne ein Stoff Elektronen mag. Bei -1V will man verzweifelt ein Elektron loswerden, bei +1V will man unbedingt noch eins haben. Wenn jetzt zwei Stoffe aufeinandertreffen, hopst ein Elektron (wenns denn eins gibt) immer von demjenigen, der ein kleineres (negativeres) Redoxpotential hat zu dem Stoff mit dem positiveren. Wenn man da jetzt die richtigen Komponenten in räumliche Nähe bringt, kann man eine komplette Elektronentransportkette bauen, in der Elektronen von Komponente zu Komponente fließen (immer zum nächst-höheren Redoxpotential). Und weil die das alle "wollen", gibt es da Energie abzugreifen, ähnlich wie bei einer Wassermühle (in der man nutzt, dass das Wasser unbedingt bergab "will").
In Deinem Diagramm da oben siehst Du jetzt wie Licht (der gelbe Pfeil) einen Stoff auf ein negativeres Redoxpotential hebt => das Zeug wird also schlagartig extrem unglücklich und will jetzt unbedingt sein Elektron loswerden. Unglücklich heißt "viel Energie" und so können Pflanzen Lichtenergie chemisch nutzbar machen. Das schlagartige "Anheben" des Redoxpotentials kann man sich vorstellen, dass das ankommende Photon ein Elektron auf eine andere Bahn schiebt (eine, die unglücklich macht :D).
Ungefähr verständlich?
 
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