Biologielexikon

Angiosperme (bedecktsamige Blütenflanzen, Bedecktsamer)
Bei Angiospermen wird eine Blütenhülle ausgebildet und die Fruchtblätter sind als Fruchtknoten um die Samenanlagen bzw. den Samen geschlossen (die Samenanlagen bzw. Samen sind "bedeckt", daher die Bezeichnung Bedecktsamer).
Anders als bei den Gymnospermen (den nacktsamigen Pflanzen) findet bei den Angiospermen eine doppelte Befruchtung statt: Zum einen kommt es zur Befruchtung der Eizelle, zum anderen zur Befruchtung des (diploiden) sekundären Embryosackkerns.
Die Angiospermen werden in 2 größere Gruppen unterteilt:

a) die zweikeimblättrigen Pflanzen (Dikotylen) und
b) die einkeimblättrigen Pflanzen (Monokotylen).


Evolution
Die Angiospermen entwickelten sich im Zeitraum vor ca. 140 bis 90 Millionen Jahren (Kreide).

Vererbung der Chloroplasten
Die meisten Angiospermen vererben Chloroplasten nur maternal, also nur über die Eizellen.





Siehe auch unter:

Perikarp
Samenpflanzen


Literatur:


Internet:


Letzte Aktualisierung: 01.05.2013


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