Biologielexikon

Chromoplasten
Chromoplasten sind chlorophyllfreie, photosynthetisch inaktive Plastiden in pflanzlichen Zellen. Sie enthalten Farbstoffe, die ihnen eine gelbe, orange bis rote Farbe verleihen, z. B. in Tomaten, Sonnenblumen, Möhren (Daucus carota) usw. Chromoplasten können aus Proplastiden und aus Chloroplasten (infolge von Chlorophyllverlust) gebildet werden.
Die Farbe stammt von gelbem Xantophyll und gelben bis roten Carotinoiden, die sich in den Chromoplasten befinden. Beide Stoffe befinden sich auch in den Chloroplasten, werden dort aber vom Chlorophyll überdeckt. Im Herbst wird Chlorophyll schneller als die Carotinoide abgebaut, wodurch es zur Herbstfärbung der Laubblätter kommt.





Siehe auch unter:

Laub



Literatur:


Internet:


Letzte Aktualisierung: 17.03.2013


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